Jegana Dschabbarowa Dschabbarowa Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt

Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt

von Jegana Dschabbarowa

Roman

EUR 23,00

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Beschreibung

Ein poetisches Debüt über die Unterdrückung von Frauenrechten. »Ein außergewöhnlicher Roman, der Körperlichkeit und Nicht-Zugehörigkeit in Sprache übersetzt.« Olga Grjasnowa »Ein unverheiratetes, unschuldiges Mädchen lässt sich leicht von einer verheirateten Frau unterscheiden: Der erste und wichtigste Unterschied sind die Augenbrauen.« Die aserbaidschanische Community, die in Russland in der Diaspora lebt, ist streng konservativ. Schon als Kind kann sich die Erzählerin schwer in die patriarchale muslimische Gesellschaft einfügen. Eine Krankheit drängt und befreit sie zugleich aus ihrer Rolle der schönen, heiratsfähigen Tochter … Jegana Dschabbarowa zeigt uns in ihrem ersten Roman eine verborgene Welt. Sie erzählt ihre eigene und die Geschichte der Frauen ihrer Familie ganz direkt und entlang ihres Körpers und verblüfft mit Eleganz und der poetischen Kraft ihres Erzählens.
„Ein außergewöhnlicher Roman, der Körperlichkeit und Nicht-Zugehörigkeit in Sprache übersetzt." Olga Grjasnowa Dschabbarowa hilft uns, Russlands Immunität gegenüber einer demokratischen Entwicklung besser zu verstehen. Als Feministin und Verteidigerin nationaler Minderheiten zeigt sie, wie Frauenrechte und nationale Rechte unterdrückt werden. „Von klein auf war mir klar, dass es, wenn ich mehrere Sprachen spreche, auch mehrere Versionen von mir gibt." „Irgendwann hatte die Sippe entschieden, dass lieben bedeutet, sich aufopfern zu können, dass nur ein Messer, das ins Fleisch gerammt wird, von Liebe zeugt."

Autor*in

Jegana Dschabbarowa
Jegana Dschabbarowa, geboren 1992 in einer aserbaidschanischen Familie in Jekaterinburg/Russland, ist Dichterin, Essayistin und Wissenschaftlerin. Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt ist ihr Debütroman. 2024 war sie gezwungen, Russland zu verlassen, sie lebt heute in Hamburg.

Themen in »Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt«

21. Jahrhundert Aliyev Aserbaidschan Baku Debüt Diaspora Feminismus Frauen Islam Körper Krankheit Krieg Minderheit Muslime Patriarchat

Stimmen zu »Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt«

»Was diesen Text auszeichnet, ist vor allem seine feinfühlige Sprache voller überraschender Vergleiche und Metaphern ... Jegana Dschabbarowas Hände hätten nicht schreiben sollen und haben vielleicht gerade deshalb einen zutiefst bewegenden Text geschaffen, der zum mitleiden einlädt.« Yelizaveta Landenberger, FAZ, 10.03.26 »Es gibt nun diesen Roman, entstanden aus Verboten, Unmöglichkeiten, Schmerzen, er ist hell wie der Tag, und seine Autorin hat Augen, die leuchten.« Elisabeth von Thadden, Die Zeit, 25.12.25 »Ein großartiges, markerschütterndes Debüt.« Magdalena Miedl, ORF, 12.12.25 »Ins Zentrum des Romans stellt Dschabbarowa den weiblichen Körper und macht dessen Unterdrückung auf poetische Weise sichtbar.« Alice Pfitzner, ORF, 09.11.25 »Ein tief poetischer, literarisch außergewöhnlicher und existenzieller Roman, der daran glaubt, dass Sprache eine Zuflucht sein kann.« Eva Marburg, SWR lesenswert, 24.10.25 »Still und zugleich aufsehenerregend … Mit ihrem Romanerstling ist ihr jedenfalls ein ebenso erhellendes wie poetisches Werk gelungen, das Maria Rajer in ein nuancenreiches Deutsch übertragen hat.« Ilma Rakusa, NZZ, 17.10.25 »In einer unendlich zarten, friedfertigen, poetischen Sprache - vorzüglich übersetzt von Maria Rajer - erzählt Jegana Dschabbarowa von brutalen und finsteren Zuständen.« Annemarie Stoltenberg, NDR, 16.09.25 »Kunstvoll, virtuos … und trotzdem so zugänglich … man liest das gebannt.« Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, 03.09.25 »Ein großartiges Stück Literatur!« Antje Flemming, Literaturhaus Hamburg
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Details

ISBN: 9783552075917
Verlag: Zsolnay, Paul
Erscheinung: 16.09.2025

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