Tamara Štajners Roman über eine Familie, die vom Esprit der Frauen geprägt ist. »Ein furioser Selbstversuch, der Liebe jenseits aller Schablonen und Enttäuschungen zu huldigen.« Maja Haderlap
Nach vielen Jahren kommt Iva zurück an den Ort ihrer Kindheit, um ihr geliebtes Kindermädchen zu beerdigen. Im Hotel am Ohridsee, das Ivas Familie gehörte, hat sie wesentlich mehr Zeit mit Marija verbracht als mit ihrer eigenen Mutter. Als Iva auf Marijas Grabstein einen zweiten Namen entdeckt, kommt sie einem Familiengeheimnis auf die Spur …
Tamara Štajners Protagonistin unternimmt eine intensive, berührende, aber auch herrlich komische Tour in die Vergangenheit. Und in die Zukunft, denn Iva versucht gerade auf komplizierten Wegen, mit ihrem Freund ein Kind zu bekommen. »Luft nach unten« ist eine moderne Familiengeschichte, die von ganz unterschiedlichen Frauen geprägt ist. Ein beeindruckender Roman über das Mutter- und Tochtersein.
Für Leser:innen von Maja Haderlap und Iris Wolff
"Ein Roman über fragile Beziehungen, über die Welt im Wandel. Ein furioser Selbstversuch die vergeblichen und zerbrochenen weiblichen Lebensentwürfe neu zu überschreiben, der Liebe jenseits aller Schablonen und Enttäuschungen zu huldigen. Tamara Štajner beschwört angesichts des Zerfalls alter Ordnungen die Aussicht auf ein vielförmiges, freies Leben." Maja Haderlap
Berührend und komisch, eine Familiengeschichte, die vom Esprit der Frauen geprägt ist
Vom Tochtersein und Mutterwerden
Tamara Štajner
Tamara Štajner, geboren 1987 in Novo Mesto, Slowenien, ist Bratschistin und Schriftstellerin. Sie schreibt auf Slowenisch und Deutsch. 2024 gewann sie den Lyrikpreis Meran, beim Ingeborg-Bachmann-Preis wurde ein Auszug aus »Luft nach unten« mit dem Kelag-Preis ausgezeichnet. 2023 erschien ihr Debütroman »Raupenfell«. Sie lebt und arbeitet in Wien.
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»Eine eindrucksvolle, witzige, zarte und furiose literarische Synfonie.« Judith Hoffmann, Ö1, 20.07.26
»Tragisch und doch auch rasend komisch … Ein sehr vielschichtiger Roman über die Wut und den Lebenshunger der Frauen, die transgenerationalen Traumata in Jugoslawien und die Geheimnisse, die in immer neuen Versionen erzählt werden. Unbedingt lesenswert! … Ein Buch über die Liebe in ihren vielen Facetten und man hat beim Lesen das Gefühl, durch ein Schlüsselloch zu schauen und das macht sehr, sehr großen Spaß.« Stephan Ozsváth, rbb-Orte und Worte
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