Der neue, große Roman des Strega-Preisträgers Sandro Veronesi: Über Italien in den 1970ern und einen Sommer, der alles verändert
Fiumetto in der Toskana im Sommer 1972: Sind es anfangs der Kampf um die Schachweltmeisterschaft zwischen Bobby Fischer und Boris Spasski und die kommenden Olympischen Spiele von München, die den zwölfjährigen Gigio interessieren, so ändert sich das schlagartig, als die dreizehnjährige Astel mit ihrer aus Äthiopien stammenden Mutter die benachbarte Strandkabine bezieht. Das Übersetzen von Songtexten bringt die belesene Astel und den pubertierenden Gigio zusammen; die Musik von David Bowie und Cat Stevens, der Geruch von Strand und Vinyl durchziehen das ganze Buch.
Doch dann wird Astels Vater ermordet. Gigios Vater, ein Rechtsanwalt, soll die Verteidigung der verdächtigten Ehefrau übernehmen. Und in München verübt die Terrorgruppe »Schwarzer September« einen Anschlag auf die israelische Olympiamannschaft.
Der neue, große Roman des zweifachen Strega-Preisträgers
Italien in den 70ern und ein Sommer, der alles veränderte
„Ein perfekter Roman: wahrhaftig, melancholisch und witzig." Giorgio Ficara, tuttolibri
Sandro Veronesi
Sandro Veronesi wurde 1959 in Florenz geboren und lebt in Rom. 2006 wurde er für seinen später mit Nanni Moretti verfilmten Roman »Stilles Chaos« zum ersten und 2020 für »Der Kolibri« zum zweiten Mal mit dem Premio Strega ausgezeichnet. Die deutsche Übersetzung von »Der Kolibri« erschien 2021 bei Zsolnay, »Comandante« (2024), das er gemeinsam mit dem Filmregisseur Edoardo De Angelis schrieb, sowie 2026 der Roman »Schwarzer September«.
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»Ein raffiniertes Szenario zwischen bittersüß-komischem Coming-of-Age-Roman, komplexem Krimi und scharfsinnig beobachtetem Gesellschaftskaleidoskop.« Christiane Pfau, Münchner Feuilleton, 01.07.26
»Nuanciert und ergreifend erzählt Sandro Veronesi von der Wucht der ersten Liebe.« Martina Läubli, NZZ am Sonntag, 28.06.26
»Selten werden erzählerische Tempowechsel, das Ineinander von Intimität und Gesell-schaftspanorama, von kulturgeschichtlicher Genauigkeit und humaner Allgemeingültigkeit so klug ausbalanciert wie in dieser konzentrierten Erzählung.« Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 19.05.26
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