Der Debütroman von Toxische Pommes: »Diese Geschichten sind Pointen der Rührung, des Absurden, der politischen Erzählung. Und als Gesamtbild ein großes Glück.« Saša Stanišić
»Was hat uns das neue Leben gekostet? Meinen Vater seine Stimme, meine Mutter ihre Lebendigkeit. Und mich?«
Vor dem Krieg in Jugoslawien flüchtet die Familie in ein Einwanderungsland, das keines sein möchte. Dieses Buch erzählt von der Beziehung zwischen einer Tochter, deren einziger Lebenssinn darin besteht, die perfekte Migrantin zu werden, und ihrem Vater, der sich bei dem Versuch, ihr das zu ermöglichen, selbst verliert.
Erstmals gibt es die großartig lakonische Toxische Pommes in Romanform. Seit der Corona-Pandemie ist sie in den sozialen Medien mit satirischen Kurzvideos über die schönen und hässlichen Seiten der Gesellschaft erfolgreich, und seit kurzem steht sie mit ihrem Kabarettprogramm auch auf den analogen Bühnen.
Hunderttausende Follower auf TikTok und Instagram
„Toxische Pommes ist lustig im Internet. Dass sie lustig ist als Autorin, wäre nicht automatisch gegeben, ist aber jetzt so. Und bleibt nicht nur das. Diese Geschichten, funkelnde Steine eines Balkan-Mosaiks, zu dem natürlich auch Österreich immer schon gehört, sind auch Pointen der Rührung, des Absurden, der politischen Erzählung. Und als Gesamtbild ein großes Glück." Saša Stanišić
„Was für ein großartiges Buch - wenn Joachim Meyerhoff und Tijan Sila eine gemeinsame Tochter hätten, wäre es Toxische Pommes." Florian Valerius (Der literarische Nerd)
„Witzig, einfühlsam, liebevoll, selbstironisch, lakonisch - wie immer, und traurig ist die Geschichte natürlich auch, aber da kommt man immer erst nach dem Schmunzeln drauf." Verena Altenberger
„Urkomisch und bitterböse." Süddeutsche Zeitung
„Toxisches Pommes hält der Gesellschaft den Spiegel vor, entlarvt reiche Bobos genauso wie die Doppelmoral des linken Milieus." BR Capriccio
„Eine sympathisch unaufgeregte, clevere und subtil pointierte Coming-of-age-Erzählung, die dank des in diesem Metier selten gepflogenen Imperfekts eine stylische Note erhält." Falter
„Sie ist smart und straight, rotzig, aber nie respektlos. Sie nennt sich Toxische Pommes und mischt mit ihrer exzessiv uneitlen, gesellschaftskritischen Comedy die glatte, bunte Insta-Welt gehörig auf." ORF
Toxische Pommes
Toxische Pommes heißt im wahren Leben Irina und lebt in Wien. Sie hat Hunderttausende Follower auf TikTok und Instagram und spielt derzeit ihr zweites Kabarettprogramm »Wunschlos unglücklich« vor ausverkauften Häusern in Österreich und Deutschland. 2024 ist ihr Debütroman »Ein schönes Ausländerkind« bei Zsolnay erschienen.
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"Ein schöner, trauriger, herzensgenauer Roman über das Ankommen einer Familie, die aus dem zerfallenden Jugoslawien nach Österreich geflohen war. Ich habe noch kein Buch zuvor gelesen, in dem so genau beschrieben wird, was der Zwang zu dem, was wir »Integration« nennen, in den Seelen der Zugezogenen anrichtet." Volker Weidermann, Die Zeit, 05.02.25
"Dieses Buch solltet ihr 2024 unbedingt gelesen haben … so mitreißend und authentisch … unglaublich herzzerreißend schön und traurig!" Volker Weidermann
"Toxische Pommes zeigt ihren Landsleuten, dass es sich lohnen könnte, der anderen Seite Aufmerksamkeit zu schenken." Hannes Hintermeier, FAZ, 16.04.24
"Das Buch beschreibt schonungslos, wie Identitäten sich in der Fremde verändern. Das ist mal lustig, mal schmerzhaft – und so lebendig geschrieben, dass man die Figuren dieses Buchs so schnell nicht vergessen möchte." Julia Hackober, stern, 21.03.24
"Dieser Roman ist ein Glück. Das lakonische Erzählen, nie wehleidig oder pathetisch, ist rührend – mit Haltung.“ Nora Zukker, Tages-Anzeiger, 21.03.24
"Ein richtig schöner und anrührender Roman!" Daniel Kaiser, NDR2, 21.03.24
"Eine einfühlsame, aber auch humorvoll schmerzhafte Erzählung über eine Familie, die in Österreich Schutz sucht, sich dabei aber beinahe verliert." Kristine Harthauer, SWR2, 19.03.24
"Besticht durch radikale Ehrlichkeit ... Ein wunderbares Debüt!" Marie-Luise Goldmann, Literarische Welt, 17.03.24
"Die Autorin schafft den Balanceakt zwischen unmittelbarem Erleben und Reflexion, zwischen Lakonie und Schmerz." Susanne Romanowski, F.A.S., 17.03.24
"Irinas Worte haben Gewicht, sie setzen ein Zeichen gegen das Narrativ zur Integration unwilliger Menschen, das keinen Raum für individuelle Lebensläufe lässt." Allegra Mercedes-Pirker, ORF, 16.03.24
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