Curzio Malaparte, 1898 als Sohn eines deutschen Vaters und einer italienischen Mutter geboren, war eine der schillerndsten Gestalten seiner Zeit. Ein Pendler zwischen Futurismus und Faschismus, Kommunismus und Katholizismus, Salons und Schlachtfeldern. Aus den Reportagen, die er im Zweiten Weltkrieg von den Fronten für den "Corriere della Sera" schrieb, entstand 1944 der Roman "Kaputt", der in der Nachkriegszeit zu einem enormen Erfolg und gleichzeitig zu einem großen Skandal wurde.
"Kaputt" ist eines der großen Antikriegsbücher des 20. Jahrhunderts, ein monströses Panorama über die Welt der Pogrome und Partisanenkämpfe von Finnland bis zum Balkan.
Curzio Malaparte
20. Jahrhundert Faschismus Geschichte Italien Nationalsozialismus Weltkrieg
"Die Wiederentdeckung lohnt sich." Maike Albath, NZZ, 13.04.05
"Ich plädiere dafür, 'Kaputt' als Roman, als Kunstwerk zu lesen. 'Kaputt' ist heute ein überaus lesenswertes Buch, und die Art, wie der Verlag das Buch neu herausgebracht hat, ist ein wahrer Glücksfall." Kurt Flasch, Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Das Buch ist ein Schock, sowohl ästethisch als auch moralisch." Ina Hartwig, Frankfurter Rundschau
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