Als Nicholas' Mutter stirbt, muss er von einem Tag auf den anderen ins Heim. Dort herrschen Disziplin, Unterdrückung und brutale Gewalt. Doch noch schlimmer als die prügelnden Lehrer ist der Heimleiter Mr Creal, der den Jugendlichen mit großer Freundlichkeit begegnet - um sie dann zu missbrauchen. Mit allem Stolz und aller Selbstachtung, die Nicholas noch hat, wagt er die Flucht aus dem Heim.
Schonungslos, doch mit großem Einfühlungsvermögen und ohne jeglichen Voyeurismus beschreibt Melvin Burgess, wie Nicholas es schließlich trotz allem in ein normales Leben zurück schafft - und wie für viele Leidensgenossen auch Jahre später die Spirale der Gewalt kein Ende findet.
Melvin Burgess
"ein spannendes Buch, das nachdenklich macht. Das Buch ist sehr zu empfehlen, denn mit diesem Thema sollte man sich auf jeden Fall auseinandersetzen." (lizzynet.de)"Burgess' Roman ist atemberaubend herzzerreißend, wortgewaltig (nicht zuletzt dank der übersetzerischen Leistung) und sehr lesenswert." (Bulletin)"Neben der feinfühligen und trotzdem niemals beschönigenden Erzählweise ist dies die Stärke dieses Buches: Es macht seinen Leser nichts vor." (Doppelpunkt)
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