Branko hat nach dem Tod seiner Eltern kein Zuhause mehr, und dann sperrt man ihn auch noch wegen Diebstahls ein. In dieser hoffnungslosen Situation taucht Zora auf. Das zerlumpte Mädchen mit den roten Haaren befreit ihn und nimmt ihn in ihre Bande der Ausgestoßenen auf. Die Kinder hausen in einer Burg hoch über dem Dorf und lehnen sich gegen alles und jeden auf - auch gegen die Gendarmerie. Erst als der alte Fischer Gorian erkennt, worum es der "roten Zora” wirklich geht, wenden sich die Dinge langsam zum Guten.
Kurt Held
• „Die Heldin ist widerspenstig, tapfer, listig, verantwortungsbewusst. Sie erlebt aufregende Abenteuer und ist der Chef einer Bande. Sie ist eine ernste Schwester der übermütigen Pippi.“(Emma)• „Millionenfach verbreitet, in fünfzehn Sprachen übersetzt, hat „Die rote Zora“ längst alle Mäkler ins Unrecht gesetzt, die gerade im Jugendbuch nicht solche „Rotznasen“ wie Zora dulden wollten, die sich den Erwachsenen entgegenstellt, sie selbstbewusst verhöhnt: >Damit ihr wisst, wer ich bin: Ich bin die rote Zora!(Rheinischer Merkur)• „Die rothaarige, sommersprossige und zerlumpte Anführerein einer Kinderbande hat nichts an Lebendigkeit und Ausstrahlungskraft verloren.“(Susanne Koppe)
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