Ein leidenschaftliches Plädoyer für Demut vor der lebendigen Welt und ein neuer Blick auf die Wunder, die uns umgeben
Das Selbstverständnis der Menschheit als »Krone der Schöpfung« bestimmt, wie wir uns gegenüber anderen Spezies verhalten. Doch was ist, wenn diese arrogante Haltung auf einer Ideologie beruht, die wissenschaftlich längst überholt ist?
Die Primatologin Christine Webb hat jahrelang das vielfältige soziale, emotionale und kognitive Leben unserer nächsten lebenden Verwandten erforscht. Sie zeigt, was die Menschheit gewinnen kann, wenn sie ihre Obsession mit der eigenen Überlegenheit ablegt. Dieser Perspektivwechsel lässt uns staunen und stillt eines unserer ältesten und tiefsten Bedürfnisse: Teil eines größeren Ganzen zu sein.
Das Selbstverständnis der Menschheit als „Krone der Schöpfung“ bestimmt maßgeblich, wie wir uns gegenüber anderen Spezies verhalten. Doch was ist, wenn diese arrogante Haltung auf einer Ideologie beruht, die sich wissenschaftlich längst nicht mehr aufrechterhalten lässt?
Die Harvard-Primatologin Christine Webb enthüllt bahnbrechend, wie die Illusion menschlicher Überlegenheit wissenschaftlich widerlegt wird und zeigt die unterschätze Komplexität nicht-menschlichen Lebens: von der Sprache der Singvögel und Präriehunde, über die Kultur der Schimpansen und Riff-Fische bis hin zum Scharfsinn der Pflanzen und Pilze. Webb zeigt, was die Menschheit gewinnen kann, wenn sie ihre Illusionen von Einzigartigkeit und Überlegenheit ablegt. Dieser Perspektivwechsel lässt uns staunen und stillt eines unserer ältesten und tiefsten Bedürfnisse: das Verlangen, Teil des größeren Ganzen zu sein, das wir bewohnen.
Ein eindringlicher Beitrag zu den existenziellen Fragen unserer Zeit
Neueste Forschung mitreißend erzählt
Für die Leser:innen von Merlin Sheldrake und Robert Macfarlane
Christine Webb
Christine Webb arbeitet am Institut für Umweltwissenschaften der New York University, im Bereich der Tierstudien. Sie ist eine breit ausgebildete Primatologin am Department of Human Evolutionary Biology der Harvard University mit Expertise in Sozialverhalten, Kognition und Emotion. Sie arbeitet mit nichtmenschlichen Primaten in verschiedensten Umgebungen und kooperiert mit Wissenschaftler:innen aus den Sozial- und Geisteswissenschaften, um die Rolle der Wissenschaft im wachsenden Bestreben, anderen Tieren moralischen Status zuzusprechen, neu zu denken. Ihre Arbeit wurde unter anderem in renommierten Medien wie der New York Times, der Washington Post, National Geographic und der BBC vorgestellt.
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