Anna Brüggemann Brüggemann Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen

Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen

von Anna Brüggemann

Roman über Mütter und Töchter | Über die Erwartungen der Mütter, ihr toxisches Erbe und die Schönheit des Erwachsenwerdens

EUR 22,99

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Beschreibung

»ABER ANTONIA KOCHT JA AUCH NICHT«, REDETE REGINA WEITER. »SIE SAGT, SIE SEI NACH SO EINEM TAG IN DER PRAXIS MÜDE. ABER VON WAS IST SIE DENN MÜDE? DAS IST JA NUN KEINE INTELLEKTUELLE HÖCHSTLEISTUNG, DIE SIE DA VOLLBRINGT.« »MAMA!«, RIEF WANDA UNVERMITTELT. »KANNST DU EINMAL WAS POSITIVES ÜBER IRGENDJEMANDEN SAGEN? EINMAL?!«

Die Geschichte zweier Schwestern, die versuchen, trotz der mangelnden Liebe der Mutter ins Leben zu starten. Die Geschichte einer Mutter, die das Leben nie ganz zu packen weiß und trotzdem versucht, für sich und ihre Töchter alles herauszuholen. Und letztendlich die Geschichte so vieler Frauen, die die Erwartungen ihrer Mütter erfüllt, übererfüllt oder nie erfüllt haben. Anna Brüggemann erzählt mit genauer Beobachtungsgabe, unerwartetem Humor und zarter Sehnsucht von der frühen Prägung, der wir auf die ein oder andere Weise alle nicht entkommen können.


Warum darf eine Tochter nicht glücklicher sein als ihre Mutter?

Regina ist eine typische Vertreterin der Nachkriegsgeneration, sie hatte bereits viele Möglichkeiten, sie konnte Psychologie studieren und von einer akademischen Laufbahn träumen, um dann doch der Familie zuliebe Abstriche zu machen. In ihre Töchter Antonia und Wanda setzt sie nun alle Hoffnungen. Antonia unterläuft diese konsequent, bricht ihr Studium ab und wird alleinerziehende Mutter. Wanda erfüllt alle in sie gesetzten Wünsche und manövriert sich in eine Essstörung, die von allen ignoriert wird. Ein Leben lang schwanken die Schwestern zwischen gegenseitiger Konkurrenz, Autonomie und dem Wunsch, noch über deren Tod hinaus von der Mutter anerkannt zu werden.


Ein Roman über die Erwartungen der Mütter, ihr toxisches Erbe und die Schönheit des Erwachsenwerdens


Anna Brüggemanns Debüt Trennungsroman wurde mit dem Publikumspreis der lit.Cologne ausgezeichnet 


Für Leser:innen von Daniela Krien, Daniela Dröscher und Anika Landsteiner



Autor*in

Anna Brüggemann
Anna Brüggemann, 1981 geboren, wuchs in Südafrika, Stuttgart und Regensburg auf. 1996 stand sie erstmals vor der Kamera, seit 2004 schreibt sie Drehbücher. 2014 gewann sie zusammen mit ihrem Bruder den Silbernen Bären, ihr literarisches Debüt Trennungsroman wurde 2021 mit dem Debütpreis der lit.cologne ausgezeichnet. 

Themen in »Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen«

Familie Literatur Beziehungen Generationenroman Mutter-Tochter-Beziehung Geschwisterbeziehung

Stimmen zu »Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen«

»Drehbuchautorin und Schauspielerin Anna Brüggemann schriebt in ihrem zweiten Roman „Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen“ mit großem Einfühlungsvermögen und genauem Blick.«
Christina Mohr ()

»Anna Brüggemann beobachtet genau in diesem kammerspielartigen Figurendreieck.«
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»Es geht um Frauen, um Traumata,um all die Dinge, die nicht gesagt werden und die Dinge, die Töchter tun, um von ihrer Mutter endlich anerkannt zu werden.«
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»Eine stille Geschichte, so gut beobachtet, dass sie mich packt.«
Nadine Kaminski ()

»Oft meint man, eine Lebensernüchterung zu spüren. Auch ihre Mutter-Tochter-Geschichtehandelt subtil von Erwartungen und Enttäuschungen.«
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»Anna Brüggemann erzählt so feinfühlig, kitschfrei und inspiriert, dass man gar nicht anders kann, als sich nach der Lektüre Gedanken über die eigene Beziehungs- und Familiengeschichte zu machen.«
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Details

ISBN: 9783550202216
Verlag: Ullstein Buchverlage
Erscheinung: 31.10.2024

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