Nein, das Kanzleramt gibt uns keine Aufträge, das würde man dort nicht wagen. Sagt Claus Kleber. Er tritt den "Lügenpresse"-Schreiern entgegen mit einem schonungslos offenen Blick in das Innere der Redaktionsarbeit, ihre Freuden, Anfechtungen und Schwierigkeit. Ein flammendes Plädoyer für die Unabhängigkeit der Medien und gegen die Kampagnen der Hetzer.
Informationen sind die Währung des 21. Jahrhunderts. Doch die Wahrheit hat es derzeit schwer ‒ im politischen und gesellschaftlichen Dialog zählen Emotionen heute offenbar mehr als belegbare Tatsachen. Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Fake News Menschen manipulieren und das Vertrauen in die Politik und die Medien nachhaltig erschüttern? Was lässt sich tun, um der Orientierungslosigkeit und der Streuung von Unwahrheiten ein Ende zu setzen?Auch im Zeitalter von Social Media ist die Lieferung und Aufarbeitung von Information eine Sache für professionelle Journalisten, die ihren Job ernst nehmen und sich nicht auf ungesicherter Wissensbasis in den bequemen Mainstream ziehen lassen. Jammern bringt nichts - wir müssen noch besser werden, fordert der Autor.
Das neue Buch von Bestseller-Autor Claus Kleber
Claus Kleber
Claus Kleber ist promovierter Jurist und war von 1986 bis 2002 Hörfunk- und Fernsehkorrespondent der ARD in den USA und in London. Seit 2003 moderiert er das heute journal im ZDF: Er produzierte preisgekrönte Dokumentationen und Reportagen für ARD und ZDF, zuletzt gemeinsam mit Angela Andersen die ZDF-Reportage Schöne neue Welt (2016) über das Silicon Valley. 2015 wurde Kleber zum Honorarprofessor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen ernannt. Er ist Autor der Bestseller Amerikas Kreuzzüge (2005) und Spielball Erde (2012).
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