Kein rasender Reporter:
Gerd Ruge und die Welt nach 1945
Den Menschen zuhören und sie verstehen – kaum einer hat diese Prämisse mehr beherzigt als Gerd Ruge. Bis heute verkörpert er das, was man unter objektivem und zugleich empathischem Journalismus versteht. Christian Neef hat Ruges in Deutschland einzigartigen, umfangreichen Nachlass gesichtet. Seine Biografie zeichnet nicht nur das Leben dieses außergewöhnlichen Reporters nach, sondern erzählt auch von den wichtigsten weltpolitischen Umbrüchen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die Ruge oft direkt vor Ort erlebte.
»Gerd Ruge war für mich ein großes Vorbild. Er war ein Journalist, für den die Begegnung mit Menschen, das Vor-Ort-Sein, wichtig war. Auch deshalb waren seine Einschätzungen hervorragend und herausragend. Dabei hat er sich immer von Herz und Verstand gleichermaßen leiten lassen auf der Suche nach der Wirklichkeit.« Katrin Eigendorf
Kein rasender Reporter: Gerd Ruge und die Welt nach 1945
Den Menschen zuhören und sie verstehen – kaum einer hat diese Prämisse mehr beherzigt als Gerd Ruge. Bis heute verkörpert er das, was man unter objektivem und dennoch empathischem Journalismus versteht. Christian Neef hat seinen in Deutschland einzigartigen, umfangreichen Nachlass gesichtet. Seine Biografie zeichnet nicht nur das Leben dieses außergewöhnlichen Reporters nach, sondern erzählt auch von den wichtigsten weltpolitischen Umbrüchen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die Ruge oft direkt vor Ort erlebte.
„Ruge neigte niemals zur Hektik, spielte sich nicht auf, sondern blieb seinem Stil treu: mit ruhigen Fragen dem Zuschauer Einsicht in Entwicklungen in der Welt zu geben. Er hat den Deutschen beigebracht, sich nicht so wichtig zu nehmen in der Welt. So, wie er selbst sich nicht so wichtig genommen hat. Dabei war er einer der Wichtigsten.“ Klaus Hillenbrand, taz
"Es war faszinierend, ihm zu zuhören und bei der Arbeit zuzuschauen. Ihm verdanke ich wundervolle Einblicke in meinen Beruf .« Katrin Eigendorf, Erzählen was ist
50 Jahre Weltgeschichte, spannend erzählt anhand des Lebens eines der beliebtesten deutschen Reporter
Mit vielen unveröffentlichten Dokumenten, Briefen und Manuskripten
Große Buchpräsentation in der Berliner Staatsbibliothek im September 2026
Christian Neef
Christian Neef, geboren 1952 im brandenburgischen Perleberg, studierte in Leipzig Journalistik und Geschichte. Der ausgewiesene Experte für Russland, Osteuropa und Afghanistan lebte 16 Jahre in Moskau. U. a. war er zehn Jahre stellvertretender Auslandschef des Spiegel. Heute arbeitet er als freier Autor zu Themen über Russland und Osteuropa. Er veröffentlichte mehrere Bücher zur russischen Geschichte, zuletzt über den Untergang der deutschen Gemeinde von St. Petersburg nach 1917.
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