WARUM KRANKHEITEN, SEUCHEN UND PANDEMIEN NICHT ALLE GLEICH TREFFEN – EINE REISE DURCH DIE WELTGESCHICHTE
Epidemische Krankheiten kommen zufällig in die Welt, aber ihre Folgen werden durch menschliches Handeln katastrophal verstärkt. Schwarze Menschen sind schwerer von solchen Ereignissen betroffen und haben ein höheres Sterberisiko. Kolonialismus, Ausgrenzung und Rassismus potenzieren Krankheitsausbrüche und vergrößern das Leid. Edna Bonhomme unternimmt eine erschütternde Reise durch die Zeit der Krankheiten und Seuchen und weist die Gründe für diese fatale Ungleichheit nach: von Choleraausbrüchen auf Plantagen im US-amerikanischen Süden im 19. Jahrhundert, über Robert Kochs Experimente an Menschen in Ostafrika bis zu den jüngsten Folgen der Covid-Pandemie.
Warum Krankheiten, Seuchen und Pandemien nicht alle gleich treffen ‒ eine Reise durch die Weltgeschichte
AIDS, Cholera, die Spanische Grippe – die Folgen von Epidemien werden auch durch menschliches Handeln bestimmt. Nicht weiße Menschen sind schwerer von solchen Ereignissen betroffen und haben ein höheres Sterberisiko. Kolonialismus, Ausgrenzung und Rassismus potenzieren Krankheitsausbrüche und vergrößern das Leid. Diese fatalen Unterschiede zeigt Edna Bonhomme in ihrem Buch, in dem sie eine spannende Reise durch die Zeit der Krankheiten und Seuchen unternimmt: vom Ausbruch der Cholera auf einer Plantage in den 1830er-Jahren über die Verbreitung der Malaria im Zuge des Vietnam-Kriegs, die Rolle von Tuberkulose in New Yorker Gefängnissen bis zu den jüngsten Folgen der Covid-Pandemie. Ihre erschütternde Analyse zeigt: Krankheiten haben schon immer mit politischen Voraussetzungen interagiert – nicht immer zum Wohle der Menschen.
Ein neuer Beitrag zu den aktuellen Themen Postkolonialismus und
gesellschaftliche Diskriminierung
Ein autobiografisch inspirierter Text über ein lange missachtetes Thema
Interviews und Veranstaltungen zum Erscheinen
Edna Bonhomme
Edna Bonhomme ist Wissenschaftshistorikerin, Journalistin und schreibt über Kultur. Sie promovierte in Geschichte an der Princeton University und hat einen Bachelor-Abschluss in Biologie und einen Master-Abschluss in Public Health. Edna Bonhomme erhielt Preise und Stipendien vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, der Robert Silvers Foundation und der Andy Warhol Foundation. Ihre Artikel sind in The Atlantic, Frieze, London Review of Books und The Nation erschienen. Sie ist Mitherausgeberin von After Sex, einer literarischen Anthologie über Abtreibung und reproduktive Gerechtigkeit. Mit ihrem ersten Buch „Eingesperrt und ausgegrenzt“ ist sie Finalistin für den Nona Balakian Award des National Book Critics Circle (USA). Zudem wurde das Buch für den „Best Science Book Award 2025“ in Österreich nominiert. Seit 2017 lebt Bonhomme in Berlin.
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«...ihre scharfe Revision der rassistisch und klassistisch geprägten Seuchenbekämpfung verdient Aufmerksamkeit.»
Ulrike Baureithel ()