Christina von Braun Braun Stille Post

Stille Post

von Christina von Braun

Eine andere Familiengeschichte

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Beschreibung

Verborgen, verdrängt, vergessen: Christina von Braun macht den Blick auf die weibliche Seite der Geschichte frei Eine Familie in Deutschland – zwischen Kaiserreich, Weimarer Republik, NS-Diktatur und Nachkrieg. Während die Männer »Geschichte machten«, führten die Frauen Tagebücher oder schrieben Briefe. Diese »stille Post« ist es, der die Kulturwissenschaftlerin Christina von Braun in ihrem einfühlsamen Familienporträt vor allem nachspürt. »Eine Meisterleistung: Christina von Braun erzählt ihre Familiengeschichte aus Tochtersicht.« Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Zeitung »Christina von Braun ist eine der weiblichen Intellektuellen, die junge Frauen als schönes Rollenmodell betrachten.« Susanne Mayer, Die Zeit


Christina von Brauns berührende Familiengeschichte wurde von der Kritik als Ausdruck einer spezifisch weiblichen Art des Erinnerns gefeiert. Viele Leserinnen und Leser fanden sich darin wieder. Im Zuge der Me-too-Debatte ist Stille Post aktueller als je zuvor. Die Männer der Familie von Braun schrieben Geschichte: Christina von Brauns Vater war Diplomat. Ihr Großvater Magnus von Braun der erste Reichspressechef. Ihr Onkel der Raketenpionier Wernher von Braun. Wo aber blieben die Frauen? In den Tagebüchern und Briefen erkundet die Autorin die Lebensgeschichten ihrer Vorfahrinnen: Großmutter Hildegard Margis, Frauenrechtlerin und Unternehmerin der ersten Stunde, wird 1944 von der Gestapo wegen ihrer Kontakte zum Widerstand verhaftet. Wenig später stirbt sie im Gefängnis. Hilde, ihre Tochter, verschlägt es während des Krieges in den Vatikan, wo sie sich in eine tragische Affäre verstrickt und daran beinahe zerbricht. In einem neuen Nachwort beschreibt Christina von Braun, wie patriarchalische Denkstrukturen noch heute wirken und welche Kraft es braucht, sich aus ihnen zu lösen.

Verborgen, verdrängt, vergessen: Christina von Braun macht den Blick auf die weibliche Seite der Geschichte frei


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Autor*in

Christina von Braun
Christina von Braun, geboren 1944 in Rom, drehte etwa 50 Filmdokumentationen und verfasste zahlreiche Bücher und Aufsätze zu kulturgeschichtlichen Themen. 1994 wurde sie an die Humboldt-Universität zu Berlin berufen. Sie war Gründungsdirektorin und langjährige Leiterin des ersten Studiengangs Gender Studies in Deutschland und ist Senior Research Fellow des Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. 2013 erhielt Christina von Braun den Sigmund-Freud-Kulturpreis.

Themen in »Stille Post«

Nationalsozialismus Frauengeschichte Briefe Weimarer Republik Widerstand Vatikan Familiengeschichte Wernher von Braun Tagebücher Emanzipation Gender Studies Nachkriegsdeutschland Diplomatie Vertreibung Kaiserreich

Stimmen zu »Stille Post«

Details

ISBN: 9783549100066
Verlag: Propyläen Verlag
Erscheinung: 28.02.2020

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