Robert Prosser schildert ein fast vergessenes Kapitel der jüngeren Geschichte: Der Jugoslawienkrieg, der die letzte große innereuropäische Flüchtlingswelle auslöste, dessen Verbrechen bis heute nicht aufgearbeitet sind und der in
die Generation der Kinder der Geflüchteten nachwirkt.
Anisa flüchtet 1992 aus Sarajewo nach Wien. In den beginnenden ethnischen Säuberungen hat sie ihren Vater zurückgelassen. Auch von ihrem Freund Jovan, einem bosnischen Serben, der zum Militärdienst eingezogen
wurde, konnte sie sich nicht verabschieden. Jahrzehnte später reist Anisas Tochter Sara auf den Spuren
ihrer Mutter nach Bosnien Herzegowina.
Das Panorama des Jugoslawienkriegs in Phantome spiegelt die Problematik der aktuellen Flüchtlingskrise
Robert Prosser tritt mit einer multimedialen Performance zu seinem Buch europaweit auf
Robert Prosser
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