Die sechzehnjährige Mifti lebt seit dem Tod ihrer Mutter in Berlin und im heranwachsenden Ausnahmezustand. Als »pseudo-belastungsgestörtes« Problemkind tanzt, vögelt und kokst sie sich durch die Hauptstadtszene. Das Besondere an Mifti ist ihre Hypersensibilität und ihr offener, fragender Blick auf eine Elterngeneration, die weder auf sich noch ihre Kinder aufpassen kann. Hin und hergerissen zwischen Genie und Wahn entlarvt Mifti Sprache, Lebensentwürfe und Konventionen der Erwachsenen als das »allgemeine Dahinschimmeln« ihres wohlstandsverwahrlosten Umfelds.
Radikal, klug aufwühlend - Der schonungslose Blick eines Teenagers auf unsere neurotische Wirklichkeit.
Helene Hegemann
Helene Hegemann, 1992 in Freiburg geboren, lebt in Berlin. Im Oktober 2008 wurde ihr erster Film Torpedo während der Hofer Filmtage als Entdeckung des Jahres gefeiert und mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet. Zurzeit arbeitet Helene Hegemann an verschiedenen künstlerischen Projekten.
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