»Ein fabelhaftes Figurentableau von Frauen in der Lebensmitte, denen sich die erschütternde Frage stellt: Ist das jetzt schon mein Leben?« Marie Schmidt, Süddeutsche Zeitung
»Die Kunst von Jackie Thomae liegt darin, große Kunst zu schaffen, ohne dass die sich groß anfühlt, einen Roman mit Anspruch, der den Anspruch nicht vor sich herträgt.« Tobias Becker, Der Spiegel
»Ernüchternd ehrlich und überaus feinfühlig.« Berit Dießelkämper, Die Zeit
»Ein kluges, unterhaltsames Buch.« Rainer Moritz, Neue Zürcher Zeitung
»Jackie Thomae schreibt so lässig abschweifend und doch konzentriert, wie es sonst anglo-amerikanische Autorinnen und Autoren wie Zadie Smith, Meg Wolitzer oder Jonathan Franzen vollbringen.« Cornelia Geißler, Frankfurter Rundschau
»Dieser Roman zeigt: ›Glück‹ ist keine gesellschaftliche Vereinbarung, sondern ein Geschenk, das man sich selbst macht.« Alexander Solloch, NDR
Was sie wollte, war Zeit. Was sie wollte, war die Wahl.
»Jackie Thomaes Kunst liegt darin, große Kunst zu schaffen, ohne dass die sich groß anfühlt, einen Roman mit Anspruch, der den Anspruch nicht vor sich herträgt.« Der Spiegel
Marie-Claire, kurz MC, bekannt als die gut gelaunte Stimme aus dem Radio, bekommt mit knapp vierzig von ihrer Frauenärztin diesen Satz zu hören: Sie hatten ein Vierteljahrhundert Zeit. Und jetzt ist es zu spät oder so gut wie. Die wichtigste Deadline des Lebens: verpasst. Oder noch nicht? Denn als MC am nächsten Morgen aufwacht, ist sie zu ihrer eigenen Überraschung das erste Mal wirklich glücklich.
Anahita ist eine wandelnde Erfolgsgeschichte: Senatorin mit nicht einmal vierzig, Medienprofi, in ein paar Jahren könnte sie in Brüssel sitzen. Doch etwas fehlt, auch wenn sich das niemand zu sagen traut. Eine Politikerin muss kompetent sein, und ist Mutterschaft nicht immer noch die wichtigste Kompetenz einer Frau?
Glück ist ein Roman über Frauen unter Druck, über die Phase im Leben, in der sie zu alt sind, um noch länger warten zu können, und zu jung, um die Wahl hinter sich zu haben. Klug, humorvoll und ehrlich. Doch was wäre, wenn diese Phase sich künstlich verlängern ließe? Wenn die Frauen, wie die Männer schon immer, einfach noch Zeit hätten?
»So lässig abschweifend und doch konzentriert, wie es Autorinnen und Autoren wie Zadie Smith, Meg Wolitzer oder Jonathan Franzen vollbringen.« Frankfurter Rundschau
Jackie Thomaes Roman Brüder erreichte über 70.000 Leser:innen
Jackie Thomae
Jackie Thomae, geboren 1972 in Halle, schreibt Erzählungen und Romane. Mit Brüder stand sie 2019 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und wurde mit dem Düsseldorfer Literaturpreis und dem Förderpreis des Lessing-Preises ausgezeichnet. Ihr Debütroman Momente der Klarheit erscheint in Neuauflage im Taschenbuchprogramm der Ullstein Buchverlage. Glück erschien 2014 im claassen-Verlag. Sie lebt in Berlin.
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»Ein Zeitgeistroman mit Distanz zum Zeitgeist. [...] Thomae schreibt lesefreudige Romane. Ihre Kunst liegt darin, große Kunst zu schaffen, ohne dass die sich groß anfühlt, einen Roman mit Anspruch, der den Anspruch nicht vor sich herträgt.«
Tobias Becker ()
»Jackie Thomae dekliniert in ›Glück‹ pointensicher sämtliche Haltungen zur Kinderfrage durch... Die Hauptstärke dieses Buches ist aber gar nicht sein Körperdiskurs, sondern Jackie Thomaes Gabe, äußerst vergnüglich damit umzugehen.«
Katharina Teutsch ()
»Jackie Thomae hat ein Buch geschrieben, das einen leichten Zugang zu einem fundamentalen Thema ermöglicht, das gleichzeitig zum Lachen und zum Nachdenken bringt – eine gelungene Kombination.«
Sally-Charell Delin ()
»Schlau und entlarvend witzig.«
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»Ein reicher Roman.«
Meike Fessmann ()
»Atmen, das zeigt uns dieser schöne, ein bisschen traurige, manchmal auch sehr lustige Roman, Atmen wäre schon gut manchmal. Atmen und den Gedanken zulassen: ›Glück‹ ist keine gesellschaftliche Vereinbarung, sondern ein Geschenk, das man sich selbst macht.«
Alexander Solloch ()
»Jackie Thomae hat mit ›Glück‹ einen Roman voller Abschweifungen geschrieben und breitet darin lustvoll die unterschiedlichsten Szenarien und Schauplätze aus. […] Ein kluges, unterhaltsames Buch, das zwar Ungerechtigkeiten jeder Art zur Sprache bringt, aber seine weiblichen Figuren – Männer spielen nur Nebenrollen – in ihrer Unsicherheit und Fehlbarkeit zeigt. Und nicht zuletzt brilliert der Text, wenn er stilistisch elegant und dialogstark hinter die Medien- und Politikkulissen blickt.«
Rainer Moritz ()
»Jackie Thomae schreibt so lässig abschweifend und doch konzentriert, wie es sonst anglo-amerikanische Autorinnen und Autoren wie Zadie Smith, Meg Wolitzer oder Jonathan Franzen vollbringen. […] Diese Autorin meint es zwar ernst, geht große Themen an, aber sie hat einen funkelnden Humor.«
Cornelia Geißler ()
»Jackie Thomae entwickelt daraus jetzt ein fabelhaftes Figurentableau von Frauen in der Lebensmitte, denen sich erschütternde Fragen stellen. Ist das jetzt schon mein Leben? Fragen, mit denen sich die oder der Einzelne schrecklich allein fühlen kann. Wie aber im Roman die Biografien nebeneinanderher erzählt werden, gibt dem lange Zeit als „Midlife-Crisis“ belächelten Lebensabschnitt die Würde eines grundstürzenden menschlichen Ereignisses.«
Marie Schmidt ()
»Ernüchternd ehrlich und überaus feinfühlig.«
Berit Dießelkämper ()
»Ein immens gut beobachteter, zutiefst komischer und kaum auszuhalten wahrer Roman.«
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