Vieles kam zusammen, das in Ayad Akhtar den Wunsch auslöste, sich zu erinnern. Seine Mutter war gestorben, das Leben seines Vaters geriet immer stärker aus den Fugen, wie die Welt aus den ihren zu geraten schien, als das höchste Amt der Vereinigten Staaten einem fragwürdigen Geschäftsmann mit fragwürdigen Gesinnungen zugefallen war. Homeland Elegien ist ein autofiktionaler Roman über eine pakistanische Einwandererfamilie, die Erfahrungen von im Westen lebenden Muslimen nach 9/11 und die Frage nach der Möglichkeit einer westlichen muslimischen Identität. Aber es ist zugleich auch eine brillante Zergliederung der amerikanischen Gegenwartsgesellschaft, ihrer Versprechungen, ihrer Mythen und Selbsttäuschungen, geschrieben von einem, der in ihr groß geworden ist, aber doch nie ganz dazugehörte.
»Die Great American Novel ist mit Ayad Akhtars Roman Homeland Elegien gerade um einen Titel reicher geworden.« FAS
„Genau der Schriftsteller, den wir brauchen.“ Daniel Kehlmann, FAZ
„Leidenschaftlich, verstörend, fesselnd.“ Salman Rushdie
„Ein herzzereißendes Porträt von Amerikanern, die von der Welt nach 9/11 zum Anderssein verbannt wurden." Jennifer Egan
Ayad Akhtars "Homeland Elegien" ist ein intelligenter Roman über den zerrütteten Zustand des heutigen Amerikas. Über ein Amerika, in dem die Ideale der amerikanischen Demokratie den Göttern der Finanzindustrie geopfert wurden und eine TV-Persönlichkeit Präsident werden konnte.
Es ist ein persönliches Memoir über die Erfahrungen von im Westen lebenden Muslimen, insbesondere nach 9/11, und eine Reflexion über die Möglichkeit einer westlichen muslimischen Identität.
Es ist die intellektuelle Biografie eines künstlerischen Ausnahmetalents und eine manchmal komische, manchmal bewegende, manchmal konfliktreiche Einwandererfamiliengeschichte.
Und nicht zuletzt erzählt der Roman mit großem Esprit und aus ungewohnter Perspektive globale Zeitgeschichte, vom Konflikt zwischen Pakistan und Indien über den ersten Afghanistan Krieg bis hin zu Osama bin Laden und dem islamistischen Terror der jüngsten Gegenwart.
Der Roman des gefeierten Dramatikers und Pulitzerpreisträgers
Von der The New York Times zu einem der fünf besten Romane des Jahres 2020 gewählt
Ayad Akhtar
Ayad Akhtar, geboren 1970, wuchs als Sohn pakistanischer Einwanderer in Milwaukee, Wisconsin auf. Er ist der meistgespielte US-amerikanische Dramatiker der Gegenwart. Sein Debüt Geächtet gewann zahlreiche wichtige nationale und internationale Preise, darunter den Pulitzer Theaterpreis und den Nestroy-Theaterpreis. Seine Stücke werden an allen großen deutschsprachigen Bühnen gegeben. Homeland Elegien ist nach Himmelssucher (2012) sein zweiter Roman.
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»Ein flirrend hybrider Text im besten Sinne, Coming-of-Age-Geschichte, Essay, Erkundung, Autofiktion, Familiengeschichte, Migrationsstory, Gesellschaftsanalyse, verfasst von einem faszinierend begabten Erzähler.«
Ulrich Noller ()
»Ayad Akhtar hat mit Homeland Elegien einen großen Heimatroman geschrieben.«
Peter Kümmel ()
»‘Homeland Elegien‘ ist ein eindringlicher, sezierend genauer und tragikomischer Roman über die Geschichte einer Familie und den Aufstieg eines Autors.«
Wolfang Seibel ()
»In seinem fulminanten Amerika-Roman rechnet Ayad Akhtar ab mit Trump und dem, wofür dieser steht.«
Angela Schader ()
»Die ‚Great American Novel‘ ist mit Ayad Akhtars Roman Homeland Elegien gerade um einen Titel reicher geworden.«
Hernán D. Caro ()
»‘Homeland Elegien‘ von Ayad Akhtar bietet virtuose, gallenbittere Amerikakritik aus der Perspektive des Sohns pakistanischer Einwanderer, der jedoch nicht den geringsten Zweifel daran lässt, dass er selbst ein Einheimischer ist.«
Eva Behrendt ()
»Homeland Elegien ist ein ebenso komischer wie erschreckender, ein so intimer wie eminent politischer Roman und das Röntgenbild einer heillos zerstrittenen Nation.«
Paul Ingendaay ()
»Klug, schonungslos, von essayistischer Tiefe.«
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