Stell dir vor, du lebst mit deinen Schwestern monatelang versteckt. Und das, weil deine Mutter von sich behauptet, eine Undercover-Agentin zu sein. Tatsächlich aber ist sie auf der Flucht vor dem Jugendamt, das euch in Obhut nehmen will. Sie besorgt gefälschte Pässe für eine Übersiedlung in den Iran, doch ihr werdet von der Polizei erwischt und kommt ins Waisenhaus. Doch Lügen, Angst und Gewalt können dich nicht brechen. Denn du fängst an, die Manipulation zu durchschauen und deinen eigenen Weg zu gehen.
„Sag kein Wort!“ – diesen Satz haben Manjuh Vössing und ihre vier jüngeren Schwester sehr oft gehört. Ihre persönlichkeitsgestörte alleinerziehende Mutter zwang ihren Töchtern wiederholt neue, geheime Identitäten auf, wechselte immer wieder den Wohnort und überließ sie sich selbst. Als Behörden sich einschalteten, entführte die Mutter ihre Töchter in einer abenteuerlichen Flucht über mehrere Landesgrenzen hinweg. Nach Monaten wurde die Familie mit gefälschten Pässen aufgegriffen, die Mädchen kamen in ein Waisenhaus. Die Mutter tauchte später erneut unter – mutmaßlich beim IS in Syrien.
In diesem erschütternden Memoir erzählt Manjuh Vössing ihre unglaubliche Geschichte. Es geht um Lügen, Angst, emotionale Gewalt und den Zusammenhalt mit ihren Schwestern und darum, sich aus den widrigen Lebensumständen zu befreien und ein eigenständiges Leben zu führen.
Die bewegende Lebensgeschichte einer mutigen, jungen Frau
Fesselnd wie ein Krimi, berührend wie ein Roman
Interviews und Talkshow-Auftritte zum Erscheinen
Manjuh Vössing
Manjuh Vössing ist die erste von neun Geschwistern und wurde 1995 in Leeuwarden in den Niederlanden geboren. Als sie zehn war, zog die Familie für drei Jahre nach England, bis die wilde Flucht begann. Mit 17 ging sie eigene Wege, legte später ihr Abitur in Braunschweig ab und studiert seit 2015 Jura in Leipzig.
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