Drei Tage, drei Leben, ein Luxushotel in den Bergen
Das Bewerbungsgespräch im Hotel Schillerhof Resort & Spa ist für Lea Stein ihre vielleicht letzte Chance auf einen Neuanfang. Die baldige Alleinerziehende hofft auf einen Job beim Literaturagenten Herrn Groß. Während Lea durch die Welt der Wohlhabenden navigiert – unsicher, beobachtend, rechnend –, putzen Migrantinnen die Zimmer und halten die luxuriöse Fassade aufrecht.
Dann wird ein Autor tot in seinem Zimmer aufgefunden.
Wer darf hier sein? Wer muss gehen? Und wer wischt das Blut aus dem Teppich?
Slata Roschal erzählt von Klassenunterschieden, die sich in Trinkgeldern, gebügelten Servietten und Sitzordnungen manifestieren. Ein Roman über Menschen, die servieren, und Menschen, die sich bedienen lassen – lakonisch, bitterkomisch und von erschreckender Gegenwärtigkeit.
»Ihre besondere Stärke ist es, eine elegante Balance zwischen mitleidloser, lakonischer Rede und poetischem Einfall zu halten, oder diese tänzerisch immer wieder neu herzustellen.« JURY GRAZER STADTSCHREIBER:IN
Wo Wellness auf Arbeit trifft. Ein Roman über Kapitalismus und Dekadenz
Lea Stein reist zu einem Bewerbungsgespräch ins Hotel Schillerhof Resort & Spa – ihre letzte Chance auf einen Neuanfang. Die junge Mutter hofft auf einen Job beim Literaturagenten Erwin Groß. Während Lea durch die Welt der Wohlhabenden laviert – unsicher, beobachtend, rechnend –, putzen Migrantinnen die Zimmer und halten die luxuriöse Fassade aufrecht. Erwin Groß schläft schlecht, trotz Erfolg, und sucht jemanden für die unangenehmen Aufgaben – günstig, versteht sich.
Als ein Autor tot in seinem Zimmer aufgefunden wird, ändert sich alles: Wer darf hier sein? Wer muss gehen? Und wer entfernt das Blut aus dem Teppich?
Slata Roschal erzählt mit messerscharfer Präzision von Klassenunterschieden, die sich in Trinkgeldern, gebügelten Servietten und Sitzordnungen manifestieren. Ein Roman über Menschen, die servieren, und Menschen, die sich bedienen lassen – lakonisch, bitterkomisch und von erschreckender Gegenwärtigkeit.
Wo Wellness auf Arbeit trifft: Ein Roman über Kapitalismus und Dekadenz
Bitterkomisch und von erschreckender Gegenwärtigkeit
»Ihre besondere Stärke ist es, eine elegante Balance zwischen mitleidloser, lakonischer Rede und poetischem Einfall zu halten, oder diese tänzerisch immer wieder neu herzustellen.« Jury Grazer Stadtschreiber:in
Slata Roschal
Slata Roschal, geboren 1992 in Sankt Petersburg, promovierte an der LMU München in der Literaturwissenschaft. Für ihr literarisches Schaffen erhielt sie zahlreiche Stipendien und Preise, darunter den BücherFrauen-Literaturpreis und den Kunstförderpreis des Freistaates Bayern. Bereits erschienen sind ihre Lyrikbände Wir verzichten auf das gelobte Land (Reinecke & Voß 2019), Wir tauschen Ansichten und Ängste wie weiche warme Tiere aus (hochroth 2021) und Ich brauche einen Waffenschein ein neues bitteres Parfüm ein Haus in dem mich keiner kennt (Wunderhorn 2025). 153 Formen des Nichtseins, ihr Romandebüt, wurde 2022 für den Deutschen Buchpreis nominiert. 2024 erschien mit Ich möchte Wein trinken und auf das Ende der Welt warten ihr zweiter Roman.
Literaturbetrieb Kontingentflüchtlinge Arbeitswelt Luxus Humor Gegenwartsliteratur Liebe Verlust Erfolg Gleichheit Emanzipation
»Widerständige Originalität und Formbewusstsein.«
Julia Schröder ()
»In frontaler Opposition zu allem«
Julia Hubernagel ()
»Warum der Autor tot ist, dieser große literarische Gedanke«
Katrin Richter ()
»verhandelt […] etliche soziale und psychologische Themen«
Caroline Wiehl ()
»eine der streitbarsten Stimmen im Literaturbetrieb«
Jutta Czeguhn ()