Die Wartung großer gewachsener Systeme ist ein wichtiger Bereich der Software-Industrie geworden. Heute geht es für Unternehmen meist nicht darum, neue Software-Systeme zu entwickeln, sondern die Lebensdauer existierender Anwendungen zu erhöhen und deren Wartbarkeit zu verbessern. Objektorientiertes Reverse Engineering ermöglicht die Umwandlung alter, in prozeduralen Programmiersprachen implementierter Systeme in eine moderne objektorientierte Architektur. Das Buch bietet eine detaillierte Einführung in das Reverse Engineering und zeigt die Verwendung objektorientierter Methoden für die Systemtransformation. Eine praxisbezogene Fallstudie stellt die einzelnen Schritte der Umwandlung eines prozeduralen in ein objektorientiertes System ausführlich dar.
Statt der Entwicklung neuer Software-Systeme erwarten Unternehmen von der Software-Industrie die einfache Pflege und Verbesserung ihrer gewachsenen Systeme. Objektorientiertes Reverse Engineering ermöglicht es, auf prozeduralen Programmiersprachen basierende Systeme in eine moderne objektorientierte Architektur umzuwandeln. Das Buch führt detailliert und praxisbezogen in das Reverse Engineering ein. Beide Autoren erhielten für ihre Dissertation, deren Ergebnisse auch in dieses Buch eingeflossen sind, 1994 den Software-Engineering-Preis der Ernst-Denert-Stiftung.
Rene Klösch
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"Objektorientiertes Rverse Engineering ermöglicht die Umwandlung alter, in prozeduralen Programmiersprachen implementierter Systeme in eine moderne objektorientierte Architektur." (Rundbrief Numerische Software)
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