Wer kennt nicht die beiden Masken, von denen die eine lacht, die andere weint? Die eine symbolisiert die Komödie, die andere die Tragödie. Gregor Maurach zeigt, wie nahe beieinander Lachen und Weinen in den Stücken der antiken Dichter liegen. Aristophanes schrieb seine Komödien nicht zuletzt aus Sorge um seine Heimatstadt Athen, ihre verfehlte Politik und ihre verqueren Politiker. So liegt am Ende mehr Trauer als Spaß über seinen Szenen. Menander geht diesen Weg weiter: Seine Komödien bieten einen Spiegel des alltäglichen Lebens. Auch von Plautus zu Terenz führt ein direkter Weg – von der Karikatur zum wirklichen Menschen, von der utopischen Possenbühne zum lebensnahen Charakterspiel. In kompakter Form erarbeitet der Autor aus den Werken ihrer Hauptvertreter eine kleine Geschichte der antiken Komödie.
Gregor Maurach
Gregor Maurach, geb. 1932, war bis zu seiner Emeritierung Professor für Klassische Philologie an der Universität Osnabrück. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen bei der WBG. Lateinische Stilübungen; Seneca. Leben und Werk; Kleine Geschichte der antiken Komödie; Geschichte der römischen Philosophie; Lateinische Dichtersprache; Methoden der Latinistik; Interpretation lateinischer Texte.
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