Der Begriff Klimaangst beschreibt die existentielle Verunsicherung angesichts des Klimawandels. Die ökologische Krise offenbart eigene Schuld, bedroht Sinnentwürfe und gefährdet Leben.
Wie kann ein Mut aussehen, der Klimaangst nicht verdrängt, sondern bejaht und als transformative Kraft nachhaltiges und solidarisches Handeln bewirkt? In Anlehnung an Überlegungen des Religionsphilosophen Paul Tillich argumentiert Frieda Kries für eine mutige Haltung als Zielperspektive. Auch für die akademische Theologie gilt dann: Sie muss das Hoffen wieder lernen.
Frieda Kries
Frieda Kries, Mag.theol., arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Fundamentaltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät an der Universität Bonn. Sie forscht im Bereich Ökotheologien an einer interdisziplinären Weiterentwicklung von Schöpfungstheologie angesichts der sozial-ökologischen Krise.
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