Ein kompakter historischer Überblick
Wer Trumps Außenpolitik verstehen will, muss bei Monroe anfangen. Dieses Buch zeigt, warum die Konflikte zwischen den USA und Lateinamerika keine Randnotiz der Weltpolitik sind, sondern ein Schlüssel zum Verständnis unserer Gegenwart.
Seit der Monroe-Doktrin von 1823 beanspruchen die Vereinigten Staaten eine Sonderrolle in der westlichen Hemisphäre. Was einst als Schutz vor europäischer Einmischung begann, wurde zum Machtinstrument: militärische Interventionen, Kanonenbootpolitik, verdeckte Operationen, Wirtschaftsdruck, Sanktionen, Drogenkrieg, Migrationspolitik – und heute neue geopolitische Rivalitäten mit China. Von Mexiko, Kuba und Panama über Guatemala, Nicaragua und Venezuela bis zur Trump-Ära erzählt Stefan Rinke die Geschichte einer Beziehung, die von Nähe und Abhängigkeit, Bewunderung und Widerstand, Kooperation und Dominanz geprägt ist.
Der renommierte Lateinamerika-Historiker legt eine kurze, packende und hochaktuelle Geschichte der US-Interventionen in Lateinamerika vor. Er zeigt, wie sich die Begründungen wandelten – von „Ordnung“ und „Zivilisation“ über Antikommunismus bis zu Demokratie, Menschenrechten, Terrorabwehr und Grenzsicherung. Der Grundanspruch aber blieb erstaunlich stabil: Washington definiert, was in seinem „Hinterhof“ als Gefahr gilt.
Dieses Buch erklärt:
Ein unverzichtbares Sachbuch für alle, die Machtmechanismen internationaler Politik besser durchschauen wollen. Rinkes klare Analyse macht sichtbar, wie historische Eingriffe bis heute Misstrauen, Widerstand und neue Konflikte prägen und liefert damit Orientierung in einer Welt, in der Amerikas „Hinterhof“ wieder zum Brennpunkt globaler Machtpolitik wird.
Unübertroffen kompakte Übersicht über das Verhältnis zwischen den USA und Lateinamerika
Stefan Rinke – einer der besten Kenner der lateinamerikanischen Geschichte im deutschsprachigen Raum
Der amerikanische Interventionismus – die Vorgeschichte eines brandaktuellen Themas
Amerikas Drohgebärden gegenüber Kuba, Kolumbien, Kanada oder Grönland sind unüberhörbar
Von Militärinterventionen, Handelsembargos und Geheimdienstoperationen – Rinke arbeitet konzise die Zusammenhänge heraus
Stefan Rinke
Stefan Rinke, geb. 1965, lehrt seit 2005 als Professor für Geschichte Lateinamerikas am Lateinamerika-Institut und am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin. Er gilt als ausgewiesener Kenner der Geschichte des amerikanischen Kontinents.
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