Gotthard von Hildesheim (geb. 960, gest. 1038 in Hildesheim) war Bischof von Hildesheim und gehört zu den bedeutendsten Heiligen des Mittelalters. Die Spuren seiner breiten Verehrung reichen von Italien bis nach Skandinavien. Mit dem Gotthardpass trägt einer der wichtigsten Alpenübergänge seinen Namen. Gotthard wurde 1022 durch Kaiser Heinrich II. zum Bischof von Hildesheim berufen. Unter dem Sachsenkaiser war Hildesheim zu einem der politischen Zentren des Reiches aufgestiegen.
Die Vita Godehardi des Hildesheimer Domkanonikers Wolfhere gehört zu den großen Heiligenviten des Mittelalters und beschreibt die ottonisch/salische Umbruchszeit am Beginn des 11. Jahrhunderts. Sie setzt sich aus der ersten und der zweiten Vita Godehardi zusammen und wird ergänzt um die Translatio Godehardi. Gotthards Lebensbeschreibungen werden hier - pünktlich zum 1000-jährigen Gotthard-Jubiläum 2022 - erstmals vollständig ins Deutsche übersetzt präsentiert.
- Eine der großen Heiligenviten aus dem bedeutenden sächsischen Machtzentrum Hildesheim
- Zweisprachige Quellenedition mit neuer, kompletter Übersetzung und fundierter Einleitung
- Gibt Einblicke in die Zeit der Sachsenkaiser zu Beginn des 11. Jahrhunderts
- 1000-Jahrfeier des Heiligen Godehard Mai 2022 bis Mai 2023
Hans-Werner Goetz
Hans-Werner Goetz, geb. 1947, ist ein deutscher Mediävist. Er studierte Geschichte und Anglistik in Bochum, wurde 1976 promoviert und 1981 habilitiert. Von 1990-2012 war Goetz Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Hamburg 1990-2012.
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