Sprachenvielfalt und Vielzahl der Völker - die Bibel verlegt den Ursprung beider nach Babylon, der uralten Metropole zwischen Euphrat und Tigris. Die dreitausendjährige Geschichte des Alten Mesopotamiens und seiner Nachbarn wurde durch eine Vielzahl von Völkern geformt - Babylonier, Assyrer, Sumerer, Hurriter, Urartäer, Hethiter und Aramäer - von denen eine nicht mehr überschaubare Zahl von Texten in ihren jeweiligen Sprachen überliefert ist. Studenten, Nachbarwissenschaftler und auch Fachwissenschaftler erhalten in »Sprachen des Alten Orients« einen Überblick über die Vielfalt er altorientalischen Sprachen. Die Konzeption des Buches erlaubt einen einfachen Einstieg in das Thema, bietet aber auch darüber hinaus eine grundlegende Orientierungshilfe.
Michael P. Streck
Michael P. Streck ist seit 2003 Professor für Altorientalistik und Leiter des Altorientalischen Instituts der Universität Leipzig. Von 2004 bis 2018 war er Hauptherausgeber des Reallexikons der Assyriologie und Vorderasiatischen Archäologie.
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