Diese zweisprachige, kommentierte Edition des Edictum Theoderici regis macht erstmals auch eine deutsche Version dieser bedeutenden Gesetzessammlung aus der Spätantike zugänglich. Mit einer ausführlichen Einleitung versehen, liegt damit ein zentrales Werk aus der Zeit der ostgotischen Herrschaft in Italien für einen weiten Interessentenkreis vor.
Das Edictum Theoderici regis, die dem Ostgotenkönig Theoderich dem Großen zugeschriebene Gesetzessammlung aus spätrömischer Zeit (5. Jh.), ist eine der ätesten erhaltenen und vor allem bedeutendsten Sammlungen von Rechtsvorschriften. Sie umfasst ebenso Regelungen, die das öffentliche Recht betreffen, wie auch solche, die das Straf- und Prozessrecht betreffen.
Diese zweisprachige Edition des Trierer Althistorikers Ingemar König ist die erste deutsche Übersetzung des Edictum Theodorici überhaupt. Mit einer ebenso ausführlichen und gelehrten wie lesenswerten Einleitung zum historischen und juristischen Umfeld und mit Kommentaren versehen, liegt damit ein zentrales Werk aus der Zeit der ostgotischen Herrschaft in Italien für einen weiten Interessentenkreis vor.
Erste deutsche Übersetzung dieser zentralen spätrömischen Gesetzessammlung
Bedeutende Quelle am Umbruch von römischer Antike zur Völkerwanderungszeit
Wichtig für die spätantike Geschichte wie für die Rechtsgeschichte
Ingemar König
Ingemar König, geb. 1938, war bis zu seiner Emeritierung Professor für Alte Geschichte an der Universität Trier. Bei der WBG erschien von ihm zuletzt ›Vita Romana. Vom täglichen Leben im alten Rom‹ – eine Darstellung des antiken Alltags aufgrund der Quellen (2004).
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