Auf ebenso unterhaltsame wie fundierte Weise und anhand treffender Beispiele untersucht der Autor Sprachglossen und populäre Stillehren auf ihren kritischen Gehalt. Er erklärt, was Sprachkritik ist und was Stillehren leisten, wo sie weiterhelfen und wo sie in die Irre führen.
Sprachkritik hat derzeit Konjunktur. Allerorten wird falscher Sprachgebrauch beklagt, ja ist sogar von Sprachverfall die Rede. Wenn sich die Sprachkritik aber in kleinlicher Besserwisserei und unsachlichem Genörgel zu verlieren droht, dann ist das wohl eine Untersuchung wert, die auf gleichermaßen unterhaltsame wie fundierte Weise die Sprachglossen und die populären Stillehren selbst einmal kritisch unter die Lupe nimmt. Was ist und will Sprachkritik? Wer betreibt sie und wie wird sie betrieben? Was streben Sprachkritik und populäre Stillehre theoretisch an und was erreichen sie praktisch? Was hält die Sprachwissenschaft von der Sprachkritik? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der vorliegende Band. Bei aller Lebendigkeit und spielerischen Leichtigkeit der Vermittlung geht es jedoch auch darum, das teilweise problematische Verhältnis von Stilkritik und Sprachwissenschaft zu beleuchten und ihre Zusammenarbeit zu verbessern.
Sonderausgabe Die 2. Auflage erschien unter dem Titel "Sprachkritikastereien"
Willy Sanders
Sprachgebrauch Genörgel Stillehren Sprachglossen Sprachkritik
'. Darstellung voller Geist und Witz, die den Leser einfängt, noch bevor er merkt, daß er sich in einem wissenschaftlichen Buch festgelesen hat.'Darmstädter Echo
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