Der erste staufische Kaiser Friedrich I., genannt Friedrich Barbarossa, (ca. 1132 – 1190) gehört bis heute zu den bekanntesten mittelalterlichen Herrscherpersönlichkeiten. Er kämpfte für die machtvolle Erneuerung des Heiligen Römischen Reiches und die Festigung seiner kaiserlichen Stellung. Mit Diplomatie und Eroberungszügen führte er sein Herrschaftsgebiet aus bürgerkriegsähnlichen Wirren zu einem Höhepunkt der „Weltgeltung“ staufischer Macht.
Auf breiter Quellenbasis beschreibt Ferdinand Opll Leben und Werk des populären Kaisers, der sich zeitlebens den ritterlichen Idealen verpflichtet sah. In einem zweiten Teil analysiert der Autor die markanten strukturellen Rahmenbedingungen der Epoche und ermöglicht so ein tieferes Verständnis für Person und Politik des legendären Staufers.
Ferdinand Opll