Pergamon gehört zu den bedeutendsten archäologischen Stätten der Antike und wurde vor etwa 100 Jahren berühmt, als Archäologen dort ein Hauptmonument antiker Kunst, den Pergamon-Altar, ausgruben. Wolfgang Radt, Leiter der Ausgrabung Pergamon, gibt eine fundierte und lebendige Darstellung der Geschichte der Stadt, der Landschaft und der Geschichte der umgebenden Regionen von den mythischen Anfängen bis in die byzantinische Zeit.
Pergamon, eine der bedeutendsten archäologischen Stätten der Antike, spielte als Residenz des Geschlechts der Attaliden von etwa 280 bis 133 v.Chr. eine wichtige Rolle in der Geschichte der Alten Welt. Berühmt wurde Pergamon vor über 100 Jahren, als Archäologen dort ein Hauptmonument antiker Kunst, den Pergamon-Altar, ausgruben, der das nach ihm benannte Pergamon-Museum in Berlin schmückt. Seitdem finden kontinuierlich deutsche Ausgrabungen in Pergamon statt, zu denen seit einigen Jahren auch umfangreiche Restaurierungs- und Wiederaufbauarbeiten, vor allem am Trajans-Tempel, hinzugekommen sind. Ihre Ergebnisse erstrecken sich auf alle Felder antiker Kunst, Architektur und Kultur.
Der Band erschließt umfassend das Thema Pergamon: Er behandelt die Entdeckungsgeschichte, die Landschaft sowie die Geschichte der umgebenden Regionen, von der sagenhaften Frühzeit bis zum Ende der Antike und der byzantinischen Epoche. Der Hauptteil ist den Hinterlassenschaften aus der Antike gewidmet. Es folgen das byzantinische Pergamon und ein Kapitel über Zerstörung und Erhaltung antiker Ruinen sowie die Lebensbilder der führenden Ausgräber von Pergamon.
Wolfgang Radt