„Haltung zeigen“, „abholen“, „hinschauen“: Die kirchliche Sprache verdient das Prädikat „scheinheilig“. So sozialpädagogisch-psychologisch ihre Tonlage auch anmutet, in Wirklichkeit basiert sie auf Vermeidung und Vertuschung. „Kirchensprech“ negiert tendenziell alles, was wehtut: Hierarchien und Konflikte werden so schlichtweg verdrängt. Der offizielle Duktus ist moralisierend, weder die Sprache der Arbeiterschaft noch die der intellektuellen Elite findet sich wieder. Schonungslos, aber in Sorge um das Verschwinden der Kirchen zeigen Feddersen und Gessler, wie ausgeblutet der Jargon der Kirche inzwischen ist.
Philipp Gessler
unglaubwürdig Moralisierung Hierarchie Jargon Kirchensprache Wortbilder Metaphern Ökumene Erik Flügge Kunstsprache Sprache der Kirche Kirchenkritik evangelisch political correctness Kommunikation
„Ein unterhaltsames Buch, von dem nicht nur Pfarrerinnen und Pfarrer etwas lernen können.“ - Tobias Braune-Krickau, bref
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„Lassen Sie sich berühren von dem Buch, den vielen Gedanken und Anregungen.“ - Roland Gertz, Sonntagsblatt
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„Eine sachliche und facettenreiche Darstellung zum Thema.“ - Dieter Altmeyer, ekz
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