H. Elisabeth Philipp-Metzen Philipp-Metzen Die Enkelgeneration im ambulanten Pflegesetting bei Demenz

Die Enkelgeneration im ambulanten Pflegesetting bei Demenz

von H. Elisabeth Philipp-Metzen

Ergebnisse einer lebensweltorientierten Studie

EUR 54,99

Buch in deiner Nähe kaufen


...oder deine aktuelle Postleitzahl eingeben:
oder

Beschreibung

Die familiale Versorgung eines demenziell erkrankten Menschen ist eine Aufgabe mit hohem Anforderungspotenzial. Bislang wurden Forschungs- und Interventionsschwerpunkte hierzu auf die hauptverantwortlichen Familienmitglieder der älteren und mittleren Generation gelegt. H. Elisabeth Philipp-Metzen richtet das Augenmerk daher auf die dritte, die Enkelgeneration. Fallanalysen von fünfzehn heute erwachsenen Enkelkindern beschreiben sowohl die Unterstützungsressourcen als auch die Belastungsphänomene im Kontext von Sorgeleistungen für demenzkranke Großeltern. Die Befunde verdeutlichen einerseits die Potenziale familialer Solidarität, andererseits aber auch die Notwendigkeit von Interventionen zur Belastungsminderung, welche die Autorin auf der Basis von Leitlinien für generationengerechte häusliche Pflegearrangements herleitet. Dieses Buch ist ein Plädoyer für eine generationenfreundlichere Gestaltung von Angehörigenpflege bei einer Demenzerkrankung, denn ohne flankierende Maßnahmen ist der Einbezug von Enkelkindern gesellschaftskritisch zu hinterfragen.


Die familiale Versorgung eines demenziell erkrankten Menschen ist eine Aufgabe mit hohem Anforderungspotenzial. Bislang wurden Forschungs- und Interventionsschwerpunkte hierzu auf die hauptverantwortlichen Familienmitglieder der älteren und mittleren Generation gelegt. H. Elisabeth Philipp-Metzen richtet das Augenmerk daher auf die dritte, die Enkelgeneration. Fallanalysen von fünfzehn heute erwachsenen Enkelkindern beschreiben sowohl die Unterstützungsressourcen als auch die Belastungsphänomene im Kontext von Sorgeleistungen für demenzkranke Großeltern. Die Befunde verdeutlichen einerseits die Potenziale familialer Solidarität, andererseits aber auch die Notwendigkeit von Interventionen zur Belastungsminderung, welche die Autorin auf der Basis von Leitlinien für generationengerechte häusliche Pflegearrangements herleitet. Dieses Buch ist ein Plädoyer für eine generationenfreundlichere Gestaltung von Angehörigenpflege bei einer Demenzerkrankung, denn ohne flankierende Maßnahmen ist der Einbezug von Enkelkindern gesellschaftskritisch zu hinterfragen.

Unterstützungsressourcen und Belastungsphänomene Includes supplementary material: sn.pub/extras

Autor*in

H. Elisabeth Philipp-Metzen

Themen in »Die Enkelgeneration im ambulanten Pflegesetting bei Demenz«

Angehörige Angewandte Gerontologie Belastungsprävention Demenz Demenzkranke Generationenbeziehungen Generationensolidarität Pflege Qualitative Interviews Versorgung

Stimmen zu »Die Enkelgeneration im ambulanten Pflegesetting bei Demenz«

"Die Dissertation von H. Elisabeth Philipp-Metzen ist für Leser/innen interessant, die sich im wissenschaftlichen und praktischen Kontext mit dem Thema 'Demenz' beschäftigen. Die differenzierten Ausführungen zu der angewandten qualitativen Sozialforschungsmethodik machen das Buch aber ebenso interessant für Forschende und Studierende der Sozialen Arbeit sowie der Gesundheits- und Pflegeberufe. Und nicht zuletzt: Dieses Buch muss auch interessierten Enkelinnen und Enkeln und betroffenen Familien empfohlen werden." www.socialnet.de, 02.03.2009
()

Details

ISBN: 9783531161181
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Erscheinung: 15.07.2008

Link teilen


Über buchnah.de | Die Buchhandlungen | Die Verlage | Impressum & Kontakt | Datenschutz | Presse


Auf dieser Seite kannst Du Buchhandlungen in der Nähe finden