Die eindringliche Anleitung zum glücklichen Leben im stoischen Sinn, die immer wieder an die engen Grenzen des in unserer Macht Stehenden erinnert, hat über die Jahrhunderte hinweg bis in die Gegenwart hinein ihre Wirkung als "Trostbüchlein" behalten.
Das Handbüchlein der Moral, eine aus der Antike überlieferte Sammlung von Weisheiten und Lebensregeln des großen stoischen Philosophen, hat seine Bedeutung als Trostbüchlein durch die Jahrhunderte hinweg bewahrt. In der Folgerichtigkeit und Geschlossenheit seiner Sittenlehre erscheint es nicht nur als ein Höhepunkt griechischer Philosophie, sondern zugleich als zeitlos bedenkenswerte Lebenslehre, die zu klarem Denken, einsichtigem Wollen und vernunftgemäßem Handeln anleiten will. Die Unterredungen, Aufzeichnungen der Lehrgespräche Epiktets im Kreis seiner Schüler, vermitteln ein lebensechtes Bild von dem religiös gestimmten Ernst und der im Alltag verwurzelten
Schlagfertigkeit, von der persönlichen Bescheidenheit und der Menschenliebe des Philosophen.
Völlig neu übersetzt und herausgegeben von Christof Rapp.
Epiktet
Epiktet (50 – um 140 n.Chr.), ein freigelassener Sklave, ist einer der herausragendsten Vertreter der stoischen Philosophie in der römischen Kaiserzeit. Sein ›Handbüchlein‹ verbindet die Grundlagen der stoischen Ethik mit praktischen Alltags- und Lebensweisheiten. Es ist 1984 in 11. Auflage bei Kröner in deutscher Übersetzung erschienen (KTA 2).
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