Am 7. Oktober 2023 stürmten Hamas-Terroristen den Kibbuz Be'eri und zerstörten sein Leben. Vor den Augen seiner Frau Lianne und den beiden Töchtern Noiya und Yahel barfuß aus der Haustür gezerrt, stürzte Eli Sharabi bald darauf in die erstickende Dunkelheit in den Tunneln der Hamas. Während über ihm der Krieg tobte, verbrachte er 491 Tage in Gefangenschaft. Immer in der Hoffnung, dass er seine Familie irgendwann wiedersieht. Seine Geschichte handelt von Hunger und Schmerz, von Sehnsucht, Einsamkeit und einer Hilflosigkeit, die die Seele zu zerstören droht. Gleichzeitig ist es eine Geschichte, die auf einzigartige Weise von der menschlichen Stärke zeugt: sich immer und immer wieder auf die Seite des Lebens zu schlagen.
In dem ersten Memoire einer befreiten israelischen Geisel legt Eli Sharabi ein wahrhaft berührendes Zeugnis ab. Für die Menschlichkeit, die Erinnerung und das Überleben. 491 Tage wird so zu einem Buch, das man nie mehr vergisst.
Eli Sharabi
Eli Sharabi überlebte nach seiner Entführung aus dem Kibbuz Be’eri am 7. Oktober 2023 491 Tage in Gefangenschaft der Hamas. Nach seiner Freilassung setzte er sich unermüdlich für die Hilfe und Unterstützung der verbliebenen Geiseln ein, traf Staats- und Regierungschefs, hielt Reden vor den Vereinten Nationen und erzählte seine Geschichte vor Publikum auf der ganzen Welt. Sein Memoir 491 Tage ist der erste veröffentlichte Erfahrungsbericht einer freigelassenen israelischen Hamas-Geisel. Das Buch erklomm binnen kürzester Zeit die Spitze der Verkaufscharts in Israel, es wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und schaffte es in den USA auf die Bestsellerliste der »New York Times« und im Vereinigten Königreich auf die der »Sunday Times«.
Eli Sharabi wurde in Tel Aviv als Sohn eines jemenitischen Vaters und einer marokkanischen Mutter geboren, zog als Teenager in den Kibbuz Be’eri und heiratete später Lianne, mit der er zwei Töchter bekam, Noiya und Yahel, sechzehn und dreizehn Jahre alt. Lianne, Noiya und Yahel wurden am 7. Oktober in ihrem Haus ermordet. Sharabis Bruder Yossi wurde entführt und später in Gefangenschaft im Gazastreifen getötet.
Eli Sharabi arbeitete als Finanzchef und Geschäftsführer des Kibbuz. Außerdem war er Finanzchef von Be’eri Printing und mehreren anderen privaten Unternehmen in Israel.
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»491 Tage ist die eindringliche Aufzeichnung eines Überlebenswillens.«
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»Die Sinnsuche eines Mannes, nachdem alles verloren ist.«
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»Dieses Buch ist ein Zeugnis des Leidens und der Hoffnung.«
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»Ein bedrückendes Buch über die Erfahrung des Terrors – und über die Selbstverpflichtung zur Hoffnung.«
Mara Delius ()
»Als das erste Buch einer befreiten Geisel ist 491 Tage nicht nur ein wichtiges historisches Zeugnis, sondern auch ein fast übermenschlicher Kraftakt, so präzise wie Eli Sharabi sein Martyrium schildert. Das Unvorstellbare, so etwas erleiden zu müssen und überleben zu können, hat er … vorstellbar gemacht.«
Gerrit Bartels ()
»Ein zutiefst eindrucksvoller Bericht.«
Stephanie von Oppen ()
»Das wichtigste und stärkste Buch dieses Jahres. [Es ist] unglaublich beeindruckend.«
Almut Engelien ()
»[Ein] wirklich bemerkenswerter autobiografischer Zeitzeugenbericht.«
Roland Kaufhold ()
»... so detailliert wie erschütternd ...«
Jobst-Ulrich Brand ()
»[D]ie Lektüre [geht] total unter die Haut und ich habe
an einigen Stellen geweint. Aber ich habe begriffen, wie
grausam Menschen sein können, wenn sie durch Hass und
Ideologien aufgestachelt sind. Und vor allem hat mich
berührt, wie Menschen selbst in düstersten
Extremsituationen die Liebe zum Leben bewahren können. «
Christine Gorny ()
»Es ist das erste Erinnerungsbuch einer
israelischen Geisel, und man gibt es bis
zum Schluss nicht mehr aus der Hand:
Auf erschütternde Weise legt Eli Sharabi Zeugnis ab von seiner 491 Tage währenden Gefangenschaft in erstickenden
Tunneln der Hamas-Terroristen, die
ihn körperlich misshandelten und psychisch folterten.«
Julian Schütt ()
»[Ein] bitter notwendiger Leidensbericht von 491 Tagen Geiselhaft in den Hamas-Tunneln.«
Manfred Hitzeroth ()
»[Ein] bewegendes Buch ...«
Klaus Hillenbrand ()
»Der erste Erfahrungsbericht einer Geisel vom 7. Oktober, ein Buch über das Überleben. Eli Sharabi beschreibt seine Strategien, mental stabil zu bleiben, während er mit Hunger, Ungeziefer und Perspektivlosigkeit kämpfte.«
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»Ein großes Stück Zeugnisliteratur. Es ist ein eindrückliches Buch von zugleich erstaunlichem literarischen Gehalt. Die Kraft, derer es bedarf, ein solches Buch zu schreiben kann man kaum ermessen.«
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»Auf beeindruckende Art teilt Sharabi sein Leben seit seiner Freilassung – und appelliert, den Mut nicht zu verlieren.«
Miriam Keilbach ()
»Ohne Pathos schildert [Sharabi]
die 491 Tage seiner Geiselhaft, an
denen er nie die Hoffnung aufgab.«
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»Ein tief
eindringliches und bewegendes
Zeugnis.«
Nancy Machmer ()
»[Sharabi] schreibt in einer Sprache, die knapp ist, präzise, beinahe kühl – und gerade deshalb von einer Wucht, die den Leser atemlos zurücklässt.«
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»Eli Sharabis Erinnerungen an seine Geiselhaft in Gaza sind ein Manifest der Menschlichkeit.«
Maria Ossowski ()
»... ein berührendes Zeitzeugnis.«
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»Eli Sharabi hat ein Buch geschrieben, das einem den Horror des Hamas-Massakers und der anschließenden Geiselhaft schonungslos vor Augen führt. Das ist wichtig in der hochpolarisierten Debatte in Deutschland, in der es oft an Empathie für die Opfer des 7. Oktober mangelt.«
Matthias Bertsch ()
»491 Tage: In den Tunneln der Hamas ist kein Text, der erklärt oder versöhnt. Er bleibt als Zumutung, als Erkenntnisform und als literarische Zeugenschaft einer Gegenwart, die nicht abschließbar ist, da der 7. Oktober 2023 Gegenwart bleiben wird.«
Jérôme Buske ()
»Sharabis Perspektive kann die aktuellen Debatten
zum Nahost-Konflikt nur bereichern.«
Ulrike Schuler ()
»Keine einfache, aber eine lohnende Lektüre. Die wahre Geschichte ist bedrückend und fesselnd zugleich.«
Beate Rottgardt ()