Als Lemmy Kilmister am 28. Dezember 2015 starb und sein Teamkollege Mikkey Dee einen Tag später das Ende der Band erklärte, brach für die Fans eine Welt zusammen. Vierzig Jahre heizte Lemmy, der berühmteste und wichtigste Repräsentant des Heavy Metal, dessen Karriere damit begann, dass er bei Jimi Hendrix die Marshalls aus dem Transporter schleppte, mit seinem martialischen Rock’n’Roll der Musikszene ein. Ein Geheimtipp zunächst für die Hartgesottenen, wurde der Meister der Variation schließlich zum Liebling aller. Noch posthum nimmt sein Ruhm immer weiter zu. Nun werden die Archive geplündert, und jedes Konzert wird für die unersättlichen Motörhead-Addicts auf Vinyl gepresst, auch bei feministischen Musikerinnen hat er eine beachtliche Reputation erlangt. Frank Schäfer, Motörhead Fan der ersten Stunde erzählt die Geschichte.
Frank Schäfer
Frank Schäfer, geboren 1966, ist seit vielen Jahren als Literatur- und Musikkritiker u.a. für taz, NZZ, Zeit online tätig, insbesondere als Spezialist für Hardrock und Heavy Metal. Im Rolling Stone und im Rock Hard betreut er eine ständige Kolumne zum Thema. 2022 erschien Heavy Kraut: Wie der Metal nach Deutschland kam.
Ace of Spades Aftershock Backbeat Bad Magic Blastbeat Bomber Brian Robertson Doublebass Eddie Clarke Fast Eddie Grammy Award Hammered Hard Rock Heavy Metal Iron Fist
»[Motörhead] bietet umfassend Material für Interessierte, die ihr Hintergrundwissen noch ein wenig aufstocken möchten.«
Helen Lindenmann ()
»Frank Schäfer ... hat sein bandzyklopädisches Wissen, seine persönlichen Erlebnisse, Gedanken, Analysen und seine umfassende Hardrock-Allgemeinbildung nun in eine Band-Biografie gegossen.«
Florian Arnold ()
»Schäfer betätigt sich nicht nur historiografisch, sondern auch als der Musikkritiker, als den man ihn kennt. Mit Verve ... fällt bei aller erkennbaren Liebe zur Band auch drakonische Urteile wie ›klingt nach Mülltonne, um es mal diplomatisch auszudrücken‹. Das Verdienst von Schäfers Motörhead-Biografie ist es, der feuilletonistischen Versuchung widerstanden zu haben, die merkwürdige Schönheit der monumental dröhnenden Leere Motörheads durch narzisstische Overdubs zu verzerren.«
Jörg Scheller ()
»[Die Biografie] ist von Fachwissen, Leidenschaft und Mitgefühl geprägt, bis zum bitteren Ende.«
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»Sein Buch ist wichtig, lesenswert und für alle Fans härterer Musik unumgänglich. «
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»[Schäfer beschreibt die Musik Motörheads mit] derselben Sorgfalt, Gründlichkeit und Differenziertheit, mit der die Musikkritik ansonsten ... an den Kanon herangeht.«
Benjamin Moldenhauer ()
»Dass Schäfer ... kritische
Gedanken nicht verhehlt, macht neben
dem musikalischen Sachverstand die
Qualität seines Buches aus, das sich dadurch abhebt von den üblichen Hagiographien ...«
Wolfgang Schneider ()
»Inmitten der vielbesungenen Legendenbildung schafft das Buch den Spagat, Fans und genrefremde Neugierige
gleichermaßen zu bedienen.«
Stefan Gnad ()