Auf einer verlassenen Farm in Yorkshire wird ein Mann mit einem Goldbarren fast totgeschlagen. Für die junge Londoner Journalistin Hannah ist es nicht bloß eine Geschichte mit Potenzial, sondern ihre letzte Hoffnung, nicht abzurutschen: in berufliche Bedeutungslosigkeit, Armut, Provinz. Sie recherchiert – mit letzter Kraft – und bringt einen moralisch bankrotten Investmentbanker, eine antiwoke-Kolumnistin und eine radikale anarchistische Bewegung mit dem Goldbarren in Verbindung. Was sie dann schreibt, geht viral, big-time, und bringt Hannah zurück ins Gespräch, mit Freundinnen, Redakteuren, einer Netflix-Produktionsfirma. Doch ihre spektakuläre Reportage und der sich einstellende Erfolg werfen schnell eine grundsätzlichere Frage auf: Was ist von allgemeiner Gültigkeit in diesem zerbrochenen Land?
In ihrem neuen Roman stellt Natasha Brown ›Macht‹ und ›Wahrheit‹ als Rhetorik bloß. Mit voyeuristischer Lust und einmaliger Brillanz vermisst sie unsere Worte und das, was wir sagen. Von allgemeiner Gültigkeit wird so zu einem verdorbenen Freudenfest der Sprache und ihrer ungeheuren Gestaltungskraft. Und zur gnadenlosen Familienaufstellung einer Gesellschaft, die jeden Halt zu verlieren droht.
Natasha Brown
Natasha Brown arbeitete nach ihrem Mathematikstudium an der Universität Cambridge zehn Jahrelang im Londoner Finanzsektor. Mit ihrem Roman Zusammenkunft gelang ihr eines der erfolgreichsten literarischen Debüts Englands der letzten Jahre. Er stand auf der Shortlist des Folio Prize, des Goldsmiths Prize und des Orwell Prize und wurde in 17 Sprachen übersetzt. Natasha Brown gehört zu den alle zehn Jahre ernannten Grantaʼs Best of Young British Novelists.
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»Natasha Brown blickt dem modernen Leben tief ins Herz, in seine Befremdlichkeit und Heuchelei.«
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»Von allgemeiner Gültigkeit untersucht die verschlagene Macht der Sprache.«
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»Eine bestechende Idee, ein traumhafter Stil, einer der mitreißendsten Frühlingstitel dieses Jahres.«
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»Man könnte Browns Roman als Komödie lesen – in jedem Fall muss man wachsam sein, um seine Pointe zu verstehen, am Ende ist man sie sonst selbst.«
Tobias Rüther ()
»[Eine] glänzende Satire auf die
medialen und sozialen Mechanismen der Gegenwart ...«
Oliver Pfohlmann ()
»Ein buchgewordenes Plädoyer für das Hinsehen, für das Mitdenken.«
Sonja Hartl ()
»Kein Zweifel, Natasha Brown führt uns direkt an die inneren Frontlinien unserer westlichen Gesellschaften.«
Eberhard Falcke ()
»Es handelt sich um eine Lektüre, die einen nicht mehr loslässt. In lebendigen Szenen verbirgt sich ein analytisches Wollen. Mit Adleraugen schaut diese Autorin auf unsere westlichen Wirren.«
Irmtraud Gutschke ()
»... vergnüglich kurzweilig und anregend klug ...«
Michael Wurmitzer ()
»Natasha Brown seziert alle diese Themen fein und vor allem
aus verschiedenen Perspektiven: der der strauchelnden Journalistin, der des beraubten Millionärs und der einer antiwoken Kolumnistin.«
Annik Hossmann ()
»... gute Unterhaltung mit Stoff zum Nachdenken.«
Kathrina Straub ()
»Brown erzählt in ihrem Roman
kenntnisreich, ironisch, lebendig und
unterhaltsam von den Mechanismen
der modernen Medienlandschaft und
den Spannungslinien, die viele westliche Gesellschaften durchziehen.«
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»Ein Roman, der nicht bei aktuellen Themen hängen bleibt, sondern von allgemeiner Gültigkeit.«
Birgit Schmitz ()
»In einem Zeitungsinterview sagte ... Brown, Schreiben sei für sie nur eine Karrierepause. ... Ganz schön souverän, wenn in einer Auszeit eine so ironische Gesellschaftstheorie entsteht. Es wäre schade, Brown wieder ... zu verlieren.«
Nora Zukker ()
»Brown bewerkstelligt das scheinbar Unmögliche: Sie liefert eine unerschrockene soziologische Analyse, die sich wie ein Thriller liest – innovativ und lebensnotwendig.«
Tess Gunty ()
»Und wieder ein harter Aufschlag von dieser brillanten Autorin.«
Mendez ()
»Natasha Brown ist eine atemberaubende Autorin.«
Bernardine Evaristo ()
»Über dieses Buch werden 2025 alle reden. Es liefert eine geniale Analyse der modernen britischen Gesellschaft und entlarvt auf elegante Weise unser moralisches Wertesystem.«
Andrew O’Hagan ()
»Ich hätte nicht gedacht, dass Natasha Brown ihr sagenhaftes Debüt übertreffen könnte, doch mit diesem Roman tut sie genau das – absolut herausragend.«
Elizabeth Day ()