Bekanntlich sind auf der Welt nur zwei Dinge sicher: der Tod und die Steuern. Allerdings scheint Benjamin Franklins Bonmot nicht für alle zu gelten. Mit immer raffinierteren Methoden schleusen multinationale Großkonzerne ihre Gewinne am Fiskus vorbei und Steuerparadiese unterbieten sich in der Konkurrenz um die Gelder Wohlhabender.
Die Ökonomen Emmanuel Saez und Gabriel Zucman erklären Steuervermeidungsstrategien, zeigen auf, wie Steuerungerechtigkeit und soziale Ungleichheit miteinander verbunden sind und formulieren Vorschläge für gerechtere Abgabensysteme in einer globalisierten Welt. Wir müssen verhindern, so die beiden renommierten Forscher, dass eine Konzentration des Reichtums in den Händen weniger die demokratischen Entscheidungen vieler aushebelt.
Emmanuel Saez
Emmanuel Saez, geboren 1972, ist Professor für Wirtschaftswissenschaften der University of California, Berkeley. Für seine Arbeiten zu Steuersystemen und Ungleichheit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2014 mit dem Horst-Claus-Recktenwald-Preis für Nationalökonomie. 2018 gab er zusammen mit Facundo Alvaredo, Lucas Chancel, Thomas Piketty und Gabriel Zucman den World Inequality Report heraus.
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»Die Ökonomieprofessoren ... zeigen nun in ihrer wissenschaftlich fundierten Anklageschrift Der Triumph der Ungerechtigkeit, wie Steueroasen den weltweiten Stererwettbewerb befeuern, die Schere zwischen Arm und Reich vergrößern und die Demokratie untergraben.«
Michael Holmes ()
»Triumph der Ungerechtigkeit ist ein Sachbuch im erfreulich klassischen Sinn: Es fußt auf eigenen Forschungen, einer Datensammlung, die systematisch aufschlüsselt, welche Gruppe in den USA seit 1913 wie viel Steuern gezahlt hat. ... trotz aller Zahlen, gut lesbar.«
Stefan Reinecke ()
»[Saez und Zucman] liefern handfeste Argumente, um die Schieflage bei der Einkommensentwicklung von Vermögenden und Arbeitnehmern einen Riegel vorzuschieben.«
Gunther Hartwig ()