Alljährlich fügen wir Milliarden von Tieren schweres Leid zu und bringen sie ums Leben, nur um geringfügige Vorteile wie etwa den Geschmack ihres Fleisches zu genießen. Da diese Verletzung der Rechte von Tieren zu den gesellschaftlichen Grundordnungen gehört, die wir gemeinsam verantworten, ist sie ein Thema für die politische Philosophie. Bernd Ladwig gibt einen profunden Überblick über die heutige Debatte. Er zeigt auf, dass wir Tieren, deren Lebensbedingungen wir umfassend kontrollieren, Mitgliedschaftsrechte schulden, warnt jedoch zugleich vor ihrer Vermenschlichung. Die letzte politische Verantwortung für gerecht geregelte Beziehungen zu Tieren tragen einzig und allein wir.
Bernd Ladwig
Bernd Ladwig ist Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Freien Universität Berlin.
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»Ladwigs Buch stellt einen Meilenstein in der deutschsprachigen Debatte über Tierrechte dar, an dem in Zukunft niemand vorbeigehen kann.«
Thomas Saretzki ()
»Alles ist genauestens durchdacht … und entwickelt in dieser Methodik eine Moralphilosophie, die sehr lehrreich ist. Es ist eine Art Angewandte Einführung in die Ethik, in der Ladwig seine Argumentation ... in Auseinandersetzung mit jeweils einschlägigen Argumenten der tierethischen Debatte entwickelt.«
Dagmar Borchers ()
»Meines Erachtens ist die Arbeit ein hervorragendes Beispiel dafür, wie philosophische Reflexion einem vernünftigen Programm der Human-Animal-Studies ... dienlich sein kann: als Dringen auf begriffliche Präzision, theoretische Begründungspflicht und logisch sauberes, kohärentes Argumentieren.«
Reinhard Margreiter ()