Was verbergen wir, indem wir uns zeigen? Und warum wissen wir am wenigsten über das, was uns am meisten bewegt? Rachel Cusk ist die spannendste Schriftstellerin unserer Zeit und Kudos der Abschluss ihres Meisterwerks, ein lebenskluger, beziehungsreicher Roman, erzählt mit schlichter Eleganz und abgründigem Witz.
Faye ist Schriftstellerin und unterwegs, ihren neuen Roman vorzustellen. Für sie scheint diese Reise lebensentscheidend. Nicht nur hofft sie, endlich die ihr gebührende öffentliche Anerkennung zu finden, sie sucht vor allem Abstand zu einer privaten Katastrophe. Sie begegnet Kollegen, die sich um Kopf und Kragen reden, sie bestreitet Bühnengespräche, in denen man ihr nicht zuhört, und sie gibt Interviews, ohne wirklich selbst zu Wort zu kommen. Doch je mehr sie sich auf die anderen einlässt, umso deutlicher wird Faye, was jenseits all der Geschichten und Fiktionen liegt, mit denen die Menschen sich fast obsessiv wappnen. Die Konsequenz, die Faye für sich daraus zieht, ist einleuchtend – führt sie aber geradewegs zurück in die Bodenlosigkeit ihrer persönlichen Situation.
Dieses Buch ist Teil der Outline-Trilogie.
In Rachel Cusks Outline-Trilogie begleiten wir die Schriftstellerin Faye auf ihren Reisen, während sie in intensiven Gesprächen das Leben und die Beziehungen ihrer Mitmenschen reflektiert. Mit radikaler Zurücknahme der Ich-Erzählerin entsteht ein faszinierendes Porträt moderner Selbstverlorenheit – eine weibliche Odyssee im 21. Jahrhundert.
Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
Rachel Cusk
Rachel Cusk, 1967 in Kanada geboren, hat die international gefeierte Outline-Trilogie, die autobiografischen Bücher Lebenswerk und Danach sowie zahlreiche weitere Romane und Sachbücher geschrieben. Sie ist Guggenheim-Stipendiatin, Trägerin des Malaparte-Preises und mit dem Titel Chevalier de l'ordre des arts et des lettres ausgezeichnet. Sie lebt in Paris.
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» ... Rachel Cusk [lässt uns] zum Glück noch einmal mit Faye in einer feindseligen (Männer-)Welt allein, die einen ... brillant verstört.«
Andreas Merkel ()
» ... Rachel Cusk ist eine brillante, scharfsinnige und dabei gewitzte Beobachterin und Denkerin ...«
Judith von Sternburg ()
»Mehr noch als in den vorgegangenen Bänden bricht sich in Kudos Cusks philosophisch grundierte Erzählweise Bahn.«
Ulrike Baureithel ()
» ... was Cusk nun so zeitgemäß wie zeitlos wirken lässt, ist aber eher die Art, wie sie in ihrer Erzählerin alle Theorien zum weiblichen Blick auf sich und die Welt anklingen lässt, von der Dichterin Viginia Woolf bis zur Theoretikerin Eva Illouz.«
Mara Delius ()
»Bei dieser Schriftstellerin gibt es kein ›vielleicht‹. Rachel Cusk hat mit ihrer soeben abgeschlossenen Werktrilogie herkömmliche Erwartungen ans Genre des Romans sanft und beharrlich umgepflügt.«
Angela Schader ()
»Die Schriftstellerin Rachel Cusk ist zum internationalen Star aufgestiegen. Mit Kudos vollendet sie ihre Romantrilogie. Eine Begegnung mit einer Frau, die über das Scheitern schreiben kann wie keine andere.«
Andrea Köhler ()
»Cusks Werk ist von atemberaubender Schönheit, tiefer Einsicht und vehementer Originalität.«
Monica Ali ()
»Rachel Cusk sieht die Wahrheit, wo wir anderen höchstens Schatten ausmachen.«
Lauren Elkin ()
»Cusks Werk ist von atemberaubender Schönheit, tiefer Einsicht und couragierter Originalität.«
Monica Ali ()