Boone Daniels lebt, um zu surfen. Nebenbei übernimmt er als Privatdetektiv ein paar Jobs, doch nie so viel, um nicht rechtzeitig bei Tagesanbruch am Strand zu sein, wo er mit seinen Kumpels die großen Wellen erwartet. Doch gerade, als Riesenbrecher auf Pacific Beach, Kalifornien zurollen, wie sie nur alle paar Jahre vorkommen, wird er in einen ...
Boone Daniels lebt, um zu surfen. Nebenbei übernimmt er als Privatdetektiv ein paar Jobs, doch nie so viel, um nicht rechtzeitig bei Tagesanbruch am Strand zu sein, wo er mit seinen Kumpels die großen Wellen erwartet. Doch gerade, als Riesenbrecher auf Pacific Beach, Kalifornien zurollen, wie sie nur alle paar Jahre vorkommen, wird er in einen Fall verwickelt, der auch ein dunkles Kapitel seiner Vergangenheit betrifft.
Don Winslow
Don Winslow wurde 1953 in der Nacht zu Halloween in New York geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in South Kingstown, Rhode Island, einer Kleinstadt am Atlantik. Sein Vater, der ihm Geschichten von seiner Zeit bei der Marine erzählte, beflügelte seine Fantasie und erweckte in ihm den Wunsch, eines Tages Schriftsteller zu werden.
Schon früh kam Winslow mit den Themen und Figuren in Berührung, die später eine so prominente Rolle in seinen Büchern spielen sollten. Einige Mafiagrößen des Patriarca-Syndikats lebten in seiner Nachbarschaft, und seine eigene Großmutter arbeitete Ende der 60er für den berüchtigten Mafiaboss Carlos Marcello, den mutmaßlichen Drahtzieher des Kennedy-Attentats, der den späteren Autor mehrere Male zu sich einlud.
Nach seinem Schulabschluss kehrte Don Winslow in seine Geburtsstadt New York zurück. Bevor er mit dem Schreiben begann, verdiente er sein Geld unter anderem als Kinobetreiber, als Fremdenführer auf afrikanischen Safaris und chinesischen Teerouten, als Unternehmensberater und immer wieder als Privatdetektiv.
Auch als Schriftsteller ist Don Winslow unermüdlich. Jeden Morgen um fünf setzt er sich an den Schreibtisch. Mittags läuft er sieben Meilen, in Gedanken immer noch bei seinen Figuren, um dann am Nachmittag weiterzuarbeiten. Dabei schreibt er mindestens an zwei Büchern gleichzeitig. Schreibblockaden kennt er nicht, im Gegenteil: Winslow sagt von sich, dass er bislang nur fünf Tage durchgehalten habe, ohne zu schreiben. Es ist eine Sucht, die bis heute ein Werk hervorgebracht hat, dessen Qualität, Vielseitigkeit und Spannung Don Winslow zu einem der ganz Großen des zeitgenössischen Krimis machen.
Don Winslow wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Krimi Preis (International) 2011 für Tage der Toten. Für die New York Times zählt Don Winslow zu einem der ganz Großen amerikanischen Krimi-Autoren.
»Schöner Schauplatz, coole Charaktere, der Autor ein Könner - macht den perfekten Sommerkrimi. Ich bin schon lange nicht mehr einer solchen multikulturellen Ansammlung interessanter Typen begegnet wie in diesem 1a-konstruierten, absolut überzeugenden Kriminalroman.«
Antje Deistler, WDR 2 02.06.2009
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»Pacific Private von Don Winslow ist eine richtige Entdeckung für Deutschland und einer der besten Krimis des Jahres und, spielt er doch im Surfer-Milieu von San Diego, auch noch der definitive Sommerkrimi. ... ein Höhepunkt des Genres.«
NDR Kultur
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»Der Thriller Pacific Private von Don Winslow ist wie eine Monsterwelle, die kommt und alles mit sich reißt. Nichts wird mehr so sein wie vorher.«
3sat Kulturzeit
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»Tragisch, komisch und auch noch brillant geschrieben:ein Kracher!«
TV Movie 04.07.2009
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»Boone Daniels ist der coolste Detektiv des Jahres. ... Eine neue Figur in der Ermittlerlandschaft, die erst Spaß macht und dann spannend wird. Und ein mitreißender Sommerkrimi, der keinen Bogen um die schwarzen Schatten macht.«
Henrike Heiland, FOCUS online 21.07.2009
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»Winslow ist ein ebenso präziser wie witziger Schreiber, sein (Dialog-)Witz verniedlicht aber auch nichts. Und interessante Sachen übers Surfen und seine diffizile Hackordnung kann man aus seinem Roman um einen surfenden Privatdetektiv namens Boone Daniels auch lernen, selbst wenn man mit diesem Sport nichts zu schaffen haben will.«
Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau 20.07.2009
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»Winslow schreibt locker, flüssig, spannend - wie wir uns Kalifornien und Surfen vorstellen. Hoffentlich schenkt er uns noch mehr Abenteuer um den surfenden Privatdetektiv Boone.«
Tauber Zeitung 31.07.2009
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»Winslows Roman reißt den Leser mit wie die Monsterwelle die Surfer von Pacific Beach, er ist schnittig erzählt, brilliert mit eigenwilligen, facettenreichen Figuren und erzählt uns ganz nebenbei noch die Geschichte des Surfens, die soziologische Entwicklung an den kalifornischen Stränden.«
Jörg Böckem, SPIEGEL online 24.08.2009
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»Pacific Private ist einer jener nicht hoch genug zu schätzenden Krimis, in welchen das Verbrechen nur Kulisse ist, Vorwand für die Schilderung von Alltag und realer Lebenswelt. ... Silsichere Prosa, die strikt an der Oberfläche des Geschehens bleibt und so der Imagination des Lesers viel Spielraum lässt.«
Bruno Steiger, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag 30.09.2009
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