Nachdem die Straßenunruhen in London die Welt des Werbers Jan dramatisch auf den Kopf gestellt haben, findet er in der Aktivistin Slavia und dem Künstler Mikael Mikael die richtigen Mitstreiter im Kampf für ein richtiges Leben im falschen. Gemeinsam gründen sie RLF, ein Lifestyle-Unternehmen, das den Wunsch nach Protest und Widerstand in Konsumprodukte verwandelt; mit dem Ziel, das System selbst in einem revolutionären Akt zum Einsturz zu bringen. Doch die Revolution hat ihren Preis, den am Ende jemand wird bezahlen müssen – und sei es mit dem Leben.Mit Gastauftritten von Stéphane Hessel, Oliviero Toscani, Judith Butler, Harald Welzer und anderen.»Borries’ phantastischem Architekturroman gebührt der Preis für den besten Plot der Saison.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
»Schnell und schlau.« Deutschlandradio Kultur
»Kalt wie die moderne Fassade eines Wolkenkratzers. Aktuell und beunruhigend.« Radio Fritz
»Eine neue Form des Romans. Frappierend zeitgenössische Literatur, inhaltlich und formal.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Eines der klügsten Bücher zum 9/11-Jahrestag. Und eines der unterhaltsamsten.« Spiegel Online
Friedrich von Borries
Friedrich von Borries, geboren 1974 in Berlin, ist Professor für Designtheorie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK). Er war Generalkommissar des Deutschen Beitrags auf der XI. Architekturbiennale in Venedig. Als Wissenschaftler und Gestalter agiert er in den gesellschaftspolitischen Grenzbereichen von Architektur, Design und Kunst.
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»Es wird klar: RLF ist ein Kapitel der Weltverbesserungsmaschine, zu lesen unter dem Gold der Oberflächen, gegen die Angst. Eine berückende Idee, an der man sich, für ein Weilchen, die Finger vergoldet, wenn man sich mit ihr befasst.«
Elisabeth von Thadden ()
»RLF ist mehr als ein Buch. RLF ist Konzeptkunst, und vielleicht sogar mehr als das.«
Tobias Becker ()
»Das zentrale Spannungsmoment des Buches besteht darin, dass man nie weiß, ob der Roman für die Revolution wirbt oder die Revolution für den Roman; ob Kunst als Politik getarnt wird oder Politik als Kunst ... Dass sich tatsächlich genügend Interessenten für Borries' Sinnstiftungskrempel finden, macht den Roman zu einem Meisterwerk absurder Literatur ...«
Harald Staun ()
»RLF ist eine süffige Verschwörungs- und Was-wäre-wenn-Fantasie... Den Roman nur als Roman wahrzunehmen, hieße Friedrich von Borries unrecht zu tun. Der Mann ist selbst ein Schmuggler. Es geht ihm darum, kleine Widerhaken ins Bewusstsein seiner Leser zu schlagen. RLF ist ein ausuferndes, multimediales, multidimensionales Gesamtkunstwerk und der Roman nur einer seiner Bestandteile.«
Peter Praschl ()
»Fiktion und Realität reichen sich die Hand, politisches Pamphlet, praktische Lebensanleitung und Roman fließen ineinander. Der spannende Plot ist mit lexikalischen Erklärungen und transkribierten Interviews durchsetzt, eine zeitgemäße Collageform, die zur alltäglich gewordenen Praxis von schnell abgerufenen Wikipedia-Einträgen und Youtube-Filmen passt.«
Nicola Kuhn ()
»Das Buch [RLF - Das richtige Leben im falschen] will eigentlich kein Roman sein, und das ist sein Potenzial. ... Der vorliegende Roman dokumentiert in vielen Facetten die Suche nach politisch-kulturellen Alternativen zu den gegenwärtigen Verhältnissen in der westlichen Hemisphäre.«
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