»Ein paar Tage am Meer können reichen, um alles in Frage zu stellen.«
Ein abgelegenes Ferienhaus an der französischen Atlantikküste: Hier will Elena mit ihren Kindern drei unbeschwerte Wochen verbringen. Ihr Mann ist zu Hause in Deutschland geblieben, die Ehe läuft nicht gut. Dafür hat Elena die Babysitterin Eve und eine Freundin der dreizehnjährigen Tochter mitgenommen. Doch was als entspannte Auszeit beginnt, wird immer stärker bedroht, von außen wie von innen: Die ausgetrockneten Wälder stehen in Flammen, unangekündigte Gäste tauchen auf, Konflikte spitzen sich zu – befeuert von Eifersucht, Misstrauen und Abhängigkeiten. Als eines der Mädchen plötzlich verschwindet, droht die Situation endgültig zu kippen.
Drei Wochen im August ist ein intensives Kammerspiel in der flirrenden Hitze des Sommers, in dem unter der scheinbaren Idylle dunkle Abgründe lauern.
Nina Bußmann
Nina Bußmann, geboren 1980 in Frankfurt am Main, lebt in Berlin. Für ihre Romane erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, zuletzt das Alfred-Döblin-Stipendium 2022.
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»[Bußmann] weiß auch in ihrem vierten Roman zu beunruhigen und zugleich ein Stück Leben einzufangen, wie es doch selten so realistisch und unheimlich geschildert wird. ... [Ihr] Gespür für die kleinen Unstimmigkeiten und Unbehaglichkeiten in der Kommunikation ist immens und wie direkt aus dem Leben der Empfindlichen, Behutsamen, Schüchternen, Unsicheren, Aufgeklärten und überaus Bemühten mitgeschrieben.«
Judith von Sternburg ()
»Nina Bußmann inszeniert … ein leises und zugleich bedrohliches Kammerspiel aus Abhängigkeiten, Abneigungen und Eifersucht. «
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»Nina Bußmann ist eine Meisterin des psychologischen Realismus ...«
Ronald Düker ()
»[Drei Wochen im August] entfaltet einen Sog wie die Brandung des Atlantiks.«
Tina Hartmann ()
»[Ein] filigranes Prosageflecht ... Bußmann beweist Gespür für die Psyche ihrer schrecklich einsamen Heldinnen; der Text brilliert zwischendurch auch mit Naturbeschreibungen.«
Carsten Otte ()
»Bußmann fängt die Eigenschaften von Menschen, die verzweifelt nach Glück suchen, multiperspektivisch, und das heißt vor allem: psychologisch, ein. Drei Wochen im August ist grandios hintersinnig.«
Paul Jandl ()
»Ungewöhnlich und spannend.«
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»[Diesen Roman] legen Sie nicht mehr aus der Hand!«
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»Bußmann erzählt ... in einer poetischen und dennoch wunderbar klaren Sprache, bei der sich die Stimmen von Elena und Eve wie in einem Dialog ergänzen. Bußmann hat ein genaues Gespür, etwa für Naturbeobachtungen und für menschliche Konfliktlagen, die sie hervorragend seziert.«
Jonathan Böhm ()
»Nina Bußmann hat ein fein gearbeitetes psychologisches Kammerspiel geschrieben ... Drei Wochen im August ist eine flirrende Feier des Dazwischen und ein präzise erzähltes Tableau all der schwer fassbaren Gefühlslagen, die unser Leben doch viel mehr prägen, als die eindeutigen.«
Andrea Gerk ()
»In der Psychologie seiner Figuren überzeugt Nina Bußmanns Roman voll und ganz.«
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»... ein eindringliches Kammerspiel an Frankreichs Côte d'Argent.«
Theresa Schäfer ()
»Nina Bußmann gelingen meisterhafte, präzise Beschreibungen in einer kunstvollen und gleichzeitig klaren Sprache.«
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»[V]ielleicht ist das
die Beschreibung eines
Urlaubs, wie wir ihn uns
alle nicht wünschen, ihn aber doch in Ansätzen schon erlebt haben.«
Edith Zoidl ()
»[Ein] sprachlich und psychologisch präziser Roman über persönliche Grenzen und Abhängigkeiten in einer bedrohten Idylle.«
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»Präzise auf den Punkt gebrachte Sprache ...«
Ilse Nebelung ()