Von der Schreibhemmung bis zu Unsterblichkeitsfantasien, von der missglückten Dichterlesung bis zu Neidattacken gegen erfolgreiche Kollegen, von lästigen Kritikern bis zu deprimierenden Honorarabrechnungen.
»Ach die dumme Literatur!«, beklagte Hermann Hesse in einem Brief 1907 die Schwierigkeit, »was Rechtes« zu Papier zu bringen.
»Es gelingt mir fast nichts«, notierte Max Frisch, während Ingeborg Bachmann immer wieder unter Motivationsproblemen litt: »Mein Gedicht-Ehrgeiz ist zero.«
Kurzum: »Ein Buch zu veröffentlichen, bringt dieselben Komplikationen mit sich wie eine Hochzeit oder eine Beerdigung.« (E.M. Cioran)
Nicolas Mahler hat in Briefen und Tagebüchern bekannter Autorinnen und Autoren gestöbert und gleichermaßen niederschmetternde wie erheiternde Zeugnisse literarischer Knochenarbeit zu Tage gefördert. Und dabei ganz nebenbei Hermann Hesse einen seiner sehnlichsten Wünsche erfüllt: »Ferner möchte ich ein humoristisches Büchlein haben, mit guten Witzen und dergleichen.«
Nicolas Mahler
Nicolas Mahler, geboren 1969, lebt und arbeitet als Comic-Zeichner und Illustrator in Wien. Seine Comics und Cartoons erscheinen in Zeitungen und Magazinen wie Die Zeit, NZZ am Sonntag, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und in der Titanic. Für sein umfangreiches Werk wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet; u. a. erhielt er 2010 den Max und Moritz-Preis als »Bester deutschsprachiger Comic-Künstler«, 2015 den Preis der Literaturhäuser und 2019 den Sondermann-Preis. Mahler ist künstlerischer Leiter der Schule für Dichtung in Wien.
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»Literatur, die um Literatur kreist und zwischendurch auch herumkreischt: unwiderstehlich. … Tatsächlich ist Ach die dumme Literatur! ein Schatzkästchen und Kompendium auf hohem Niveau …«
Judith von Sternburg ()
»Ob Thomas Bernhard, Max Frisch oder Ingeborg Bachmann: Sie alle litten teils erbärmlich als Autoren – und geben nun, als tragikomische Tropfe im frech verknappten Mahler-Stil, doch irgendwie Schützenhilfe... Die Qual hat sich ja gelohnt!«
Wolf Ebersberger ()
»... [E]in wunderbares kleines Büchlein ...«
Kristian Teetz ()
»Man hat eine diebische Freude an diesem Buch ... es macht einem einfach großen Spaß.«
Anne-Dore Krohn ()
»Brillante Zitate von Max Frisch, Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard, in Nicolas Mahlers unnachahmlicher Art illustriert, ein Gesamtkunstwerk aus Text und Bild.«
()
»... ein höchst vergnügliches Büchlein, das
man am besten dann zur Hand nimmt,
wenn man Verbündete im eigenen
Weltverdruss sucht.«
Harald Gschwandtner ()