Kalina Serce, jüngster Spross einer Frauendynastie, betritt eine lange verlassene Villa – die frühere Pension Glück im schlesischen Langwaltersdorf. Hier traf sich einst Kalinas Urgroßmutter Berta mit ihrem Geliebten. Berta träumt davon, mit ihm nach Prag zu fliehen. Als der Vater dies jedoch verhindert, schreitet sie zu einer ungeheuren Tat.
Joanna Bators deutsch-polnische Familiengeschichte, die 1938 einsetzt und bis in die Gegenwart reicht, erzählt von Frauen, die für ihre Freiheit und ihr Lebensglück aufs Ganze gehen - von ihren Triumphen und Niederlagen und dem langen Schatten ihrer Geheimnisse. Mit ihrem sezierenden und oft gnadenlosen Blick auf weibliche Sehnsüchte, auf Lebenslügen und verblendete Selbstbilder gelingt der Autorin ein ungemein vitales, von Wut und Witz sprühendes Werk.
Joanna Bator
Joanna Bator, 1968 geboren, publizierte in wichtigen polnischen Zeitungen und Zeitschriften und forschte mehrere Jahre lang in Japan. Die deutsche Übersetzung ihres Romans Sandberg durch Esther Kinsky war ein literarisches Ereignis. Seither gilt Joanna Bator als eine der wichtigsten neuen Stimmen der europäischen Literatur. Für Dunkel, fast Nacht (2012) wurde sie mit dem NIKE, dem wichtigsten Literaturpreis Polens, ausgezeichnet. Joanna Bator lebt in der Nähe von Warschau.
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»Geballte Erzählkraft mit starken Frauen im Mittelpunkt ...«
Claudia Hötzendorfer ()
»... eines der besten Bücher des Jahres ...«
Jurek Skrobala ()
»Joanna Bator hat einen großen Familienroman geschrieben ...«
Fokke Joel ()
»[Nach 829 Seiten ist]
dieser grossartige Roman ... leider schon zu
Ende.«
Franz Haas ()
»Joanna Bators opulenter und temporeicher Roman ist ein Wimmelbild weiblicher Glückssuche über Generationen und Grenzen aller Art hinweg. … Wohl noch nie ist von der transgenerationalen Weitergabe von Traumata und der mühsamen, allmählichen Befreiung aus ihnen so mitreißend und erhellend erzählt worden.«
Jörg Plath ()
»Bitternis ist eine Familiensaga, die vier Frauengenerationen rund hundert Jahre folgt, geprägt von den dunklen Flecken ihrer Vergangenheit. Es ist düster, es ist bitter, es ist sarkastisch und mit 829 Seiten in jedem Wortsinn ein großes Werk.«
Maja Beckers ()
»In ihrem epochalen Roman Bitternis erzählt die polnische Autorin Joanna Bator Weltgeschichte als Epos weiblichen Alltags.«
Marie Schmidt ()
»Doch wenngleich Joanna Bators Roman in seinen traumund albtraumhaftesten Szenen etwas Märchenhaftes hat, so wirkt er doch zugleich extrem lebensnah, brennt sich ein ins Gedächtnis, ermöglicht ein beinahe rauschhaftes Leseerlebnis.«
Beate Tröger ()
»Ein Roman, randvoll mit Emotionen.«
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»Angereichert mit düsterem Humor und ein bisschen Magie, entsteht so ein monumentaler, zugleich aber denkbar intimer Roman.«
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»… starken polnischen Frauen begegnet man in Joanna Bators Buch. Sie erzählt von ihrer Emanzipation – ihrem Mut und ihrer Verzweiflung und das mit viel bösem Humor und Fantasie. Es ist wieder ein tolles Joanna Bator-Buch – nicht umsonst ist sie eine der wichtigsten Stimmen der polnischen Literatur.«
Nathalie Daiber ()
»... ein wuchtiger Epos.«
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