Osamu Dazais No Longer Human. Bekenntnisse eines Gezeichneten ist ein Meisterwerk der japanischen Literatur und Kultbuch. Es wurde durch Verfilmungen und als Manga des berühmten Zeichners Junji Itō zum Millionenseller – und machte den Autor und seinen Protagonisten Yōzō zum Idol.
Yōzō sehnt sich nach einem Gefühl der Zugehörigkeit und dem eigenen Platz in der Welt. Seit der Kindheit fühlt er sich außen vor, nur als Familienclown ist ihm Aufmerksamkeit sicher – und so wird er vom notorischen Possenreißer zum sarkastischen Intellektuellen. In einer feinsinnigen Mischung aus Ironie und Verletzlichkeit entblößt er seine Wünsche, Schwächen und Sehnsüchte. In je tiefere Verzweiflung er gerät, desto scharfsichtiger wird dabei sein Blick auf die menschliche Suche nach Bedeutung.
Voller Witz und Sarkasmus durchleuchtet Osamu Dazai in No Longer Human. Bekenntnisse eines Gezeichneten die Fragilität der menschlichen Existenz und entfaltet erzählerisch die Wirkkraft eines widerständigen Denkens.
Osamu Dazai
Osamu Dazai, 1909–1948, war ein japanischer Schriftsteller. Sein bohemehaftes Leben bildet den Stoff für zahlreiche seiner Werke. Schon zu Lebzeiten ein Mythos, verkörpert dieser mit der europäischen Kultur und Literatur vertraute japanische Autor die beste Tradition japanischen autobiografischen Schreibens von universalem Reiz.
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»In No Longer Human werden die Dinge so benannt wie sie sind, wenn man auf den Menschen schaut, ohne dabei menschlich sein zu wollen. ... Die japanische Literatur hat dieses Programm eine Zeit lang sehr radikal verfolgt und mit Osamu Dazai womöglich auf die Spitze getrieben.«
Kolja Mensing ()
»Alle Texte von Osamu Dazai sind eindrucksvoll, aber No Longer Human ist sein Meisterwerk.«
Patti Smith ()