Anthony Marras atemberaubender Debütroman Die niedrigen Himmel erzählt von menschlicher Grausamkeit und davon, was sie aus uns macht. Und von Liebe und Humanität, die alles überdauern.
Die achtjährige Hawah muss mit ansehen, wie die Föderalen ihren Vater verschleppen und ihr Haus niederbrennen, in einem kleinen Dorf in Tschetschenien, mitten im Krieg. Auch hinter dem Mädchen sind sie her. Ihr Nachbar, Achmed, rettet sie aus ihrem Versteck und bringt sie zum nächsten Krankenhaus. Dort treffen sie auf die Ärztin Sonja, die Hawah widerwillig aufnimmt. Doch schon bald geht es auch für Sonja nur noch darum, das Leben des Mädchens zu retten. Denn in einer Welt, in der alles zerbrochen ist und Freunde zu Wölfen werden, hilft nur das unbedingte Festhalten an dem, was uns zu Menschen macht: Mitgefühl und Liebe.
Anthony Marra
Anthony Marra, geboren 1984 in Washington, D. C., lehrt an der Stanford University. Seine Arbeit wurde u. a. mit dem Whiting Award und dem Pushcart Prize ausgezeichnet. Sein Debütroman Die niedrigen Himmel katapultierte ihn in die vorderen Ränge der amerikanischen Gegenwartsliteratur.
Erzählungen Liebe Roman Tschetschenien
»Fugenlos und souverän, geschmeidig, einfallsreich und einfach in den Bildern ...«
Hans-Peter Kunisch, Süddeutsche Zeitung 23.06.2014
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»Anthony Marra hat einen atemberaubenden Roman über das Leben unter den Bedingungen des Krieges geschrieben ..., der mitreißend und eindrucksvoll konstruiert ist...«
Katharina Teutsch, Frankfurter Allgemeine Zeitung 29.03.2014
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»Ein ›Krieg und Frieden‹ des 21. Jahrhunderts.«
The New York Times
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»Schön und schaurig zugleich schreibt Anthony Marra über Tschetschenien, sehr blumig bisweilen, knapp 500 Seiten über eine höchst komplexe Krisenregion, die der junge amerikanische Autor gänzlich aus der Fantasie schöpft und imaginiert.«
Christine Hamel, WDR 5 03.02.2014
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»Ein Romanautor, der den Joseph Heller von Catch-22 mit dem Jonathan Safran Foer von Alles ist erleuchtet in sich vereint. Marra schreibt wunderbar über Familie. Er liefert die beste Beschreibung dessen, was zwei Schwestern einander bedeuten, die ich je gelesen habe. Genau genommen schreibt er wunderbare Geschichten über Vieles … eine gewaltige Leistung. Die niedrigen Himmel ist ehrgeizig und geistig ruhelos. Es ist menschlich und absurd.«
The New York Times
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»Marra ist ein großartiger Schriftsteller. Die monumentale Virtuosität seiner Sprache ist ebenso bemerkenswert wie seine empfindsame Handhabung der vielschichtigen Erzählstränge.«
The Times
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»Hinter dieser gegenwärtigen und anmutigen Prosa verbirgt sich eine tiefgründige Geschichte, die ebenso zart wie schrecklich zu sein wagt, eine Geschichte über verzweifelte Leben in einem entfernten Land, das plötzlich unglaublich nah und relevant erscheint … Auf die Gefahr hin, dass ich Ihre Erwartungen zu hoch setze, muss ich Ihnen einfach sagen, dass Sie dieses Buch lesen müssen.«
The Washington Post
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