Was tun, wenn nach Jahren der Liebe und des Leids die größte Herausforderung noch vor einem liegt? Was, wenn es an der Zeit ist, sich zu ändern? Mit seiner ihm eigenen Leichtigkeit erzählt Louis Begley von den Möglichkeiten des Aufbruchs, von der Rückgewinnung eines Lebens.
Schmidt hat alles: Nach seiner vorzeitigen Pensionierung ist der frühere Anwalt Direktor einer Stiftung; eine Aufgabe, die ihn auf Reisen um die Welt schickt. Seine Hoffnung auf ein Enkelkind scheint sich zu erfüllen, die Frauen liegen ihm nach wie vor zu Füßen. Doch andererseits hat ihn Carrie, seine jugendliche Freundin, wegen eines anderen, jüngeren verlassen. Jetzt erwartet sie ein Kind und weiß nicht, wer von beiden der Vater ist. Auch Schmidts Tochter Charlotte zieht sich immer mehr zurück, in ihre eigene Welt aus Teilnahmslosigkeit und Hass. Einziger Lichtblick ist Alice, eine Frau, die er vor Jahren bewundert hat und die plötzlich wieder in sein Leben tritt. Doch haben die beiden eine Vergangenheit, die eine gemeinsame Zukunft nicht ganz leicht macht …
Louis Begley
Louis Begley, 1933 in Polen geboren, arbeitete bis 2004 als Anwalt in New York. Als Schriftsteller wurde er mit seinem Roman Lügen in Zeiten des Krieges weltweit bekannt. Seine Bücher wurden in 18 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet.
Literatur Aufbruch Liebe New York (Bundesstaat) Vereinigte Staaten von Amerika USA Zukunft American Academy of Letters Award in Literature 1995 Ehrendoktorwürde der Universität Heidelberg 2008 Taschenbuch Jeanette-Schocken-Preis Bremerhavener Bürgerpreis für Literatur 1995 Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2000 Nordamerika (USA und Kanada) Schmidt Steps Back deutsch ST 4415 ST4415
»Die heftigen Erschütterungen, mit denen Louis Begley den Text kontrapunktisch durchsetzt, bannen den Leser bis zur letzten Seite.«
Sandra Kegel ()
»Louis Begley schildert diesen Prozess des endgültigen Erwachsenwerdens ruhig, mit viel Sinn fürs Detail, episch ausgreifend und ausschweifend. Man muss in dieser Tragikomödie um die Segnungen und Lasten des materiellen Reichtums auf die leisen Töne hören, hinter dem Schleier aus Kultiviertheit und Freundlichkeit, den der Autor um seine Figuren webt, das Dunkle und Abgründige erkennen.«
Claus-Ulrich Bielefeld ()