In vier schillernden personal essays schreibt Elena Ferrante darüber, wie sie Leserin geworden ist und wie Autorin, welche Kämpfe sie austragen musste und austrägt und welchen ihrer Instinkte sie beim Schreiben folgt. Es geht um Einflüsse und Vorbilder, um Jane Austen, Emily Dickinson, Elsa Morante, Gertrude Stein, Ingeborg Bachmann, und es geht um die Frage, wie man es hinbekommt, über die Menschen zu schreiben und über die Welt, sozusagen wirklichkeitsgetreu – und was das eigentlich heißen kann: weibliches Schreiben.
An den Rändern ist auch ein feministischer Schlachtgesang: der Appell, dass wir uns gegen »die böse Sprache« vereinen, eine Sprache, die historisch unter anderem der »Wahrheit der Frauen« fremd ist – zugunsten einer Idee des Lesens und Schreibens als kollektiver, vielstimmiger Erfahrung.
Die Lust am Text, die Freuden des Lesens und die Abenteuer des Schreibens – und was bedeutet es, als Frau zu lesen, zu schreiben und zu leben? In ihren feinsinnigen, schmissigen Essays macht Elena Ferrante die noch immer viel zu leisen Stimmen an den Rändern für uns hörbar.
Elena Ferrante
Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre vierbändige Neapolitanische Saga – bestehend aus Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes – ist ein weltweiter Bestseller. Zuletzt erschienen im Suhrkamp Verlag auch Ferrantes frühere Romane Lästige Liebe, Tage des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln, sowie der Band Frantumaglia, der Briefe, Aufsätze und Interviews versammelt.
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»Lauter elegant-schlichte Essays über das Schreiben als Frau. Wer sich ohnmächtig fühlt, soll sich nicht abwenden von der Welt, sondern: schreiben.«
Mara Delius ()
»Ein
Band für alle Ferrante-Fans, die sich in
die Poetik eines schillernden Werks vertiefen wollen.«
Marc Reichwein ()
»An den Rändern ist ein wertvolles Dokument weiblichen Schreibens ...«
Carolin Gasteiger ()
»Elena Ferrante erklärt in hellsichtigen Essays ihre
weltbekannte Literatur ...«
Jolinde Hüchtker ()
»In An den Rändern gelingt es Ferrante erneut, unaufdringlich und präzise auf das beste Werkzeug gegen Ohnmachtsgefühle als Frau hinzuweisen: blicken und lesen. Über alle ›Ränder‹ hinweg.«
Anna Raab ()
»Mit ihrem neuen Buch An den Rändern gibt die italienische Erfolgsautorin Elena Ferrante interessante Einblicke in ihre Schreibwerkstatt.«
Franziska Wolffheim ()
»Eine tolle philosophische Monographie übers Schreiben und zugleich ein praktischer Leitfaden.«
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»›An den Rändern‹ beleuchtet jene Themen, die auch Ferran-tes Romane prägen: intensive Freundschaften zwischen Frauen, Mutter-Tochter-Beziehungen und Verrat.«
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»Nicht nur Fans von Ferrante werden dieses neue Buch mit Spannung aufschlagen.«
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»›An den Rändern‹ macht die verborgenen Probleme des Schreibens unmittelbar und lebendig. Es ist ein riesiges Vergnügen, dieses Buch zu lesen.«
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»An den Rändern ist ein faszinierendes Buch, nicht nur für Frauen, sondern für alle, die gern lesen und sich dafür interessieren, wie Literatur entsteht.«
Julian Schütt ()
»Ein Band für alle Ferrante-Fans, die sich in die Poetik eines schillernden Werks vertiefen wollen.«
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»Wie in einem spannenden Literaturseminar erklärt und analysiert Ferrante auch ihr eigenes Schreiben und Werk und ihre durchweg weiblichen Hauptfiguren.«
Christine Gorny ()
»Schreiben als Abenteuer: Genau
das bereitet so viel Freude beim Lesen ihrer Romane.«
Frank Dietschreit ()
»Diese Essays ... sind im Grunde nicht weniger als: Elena Ferrantes persönliche, komplexe und ausgereifte Poetik.«
Sarah Murrenhoff ()
»Ferrante ist unschlagbar.«
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»Auf hohem literarischen Niveau zeigt Ferrante die literaturtheoretische Basis, die sie zum Schreiben und Reflektieren des eigenen Schaffens animierten. Im Vergleich mit großen Namen wie Gertrude Stein, Ingeborg Bachmann oder Dante ordnet sie sich und ihre schriftstellerische Entwicklung ein.«
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»Elena Ferrante ist die wunderbarste Autorin, die man sich wünschen kann, ihre Bücher sind Träume, die in Erfüllung gegangen sind.«
Till Raether ()