Ben Lerner Lerner Transkription

Transkription

von Ben Lerner

Roman | »Der beste Schriftsteller seiner Generation« The New York Times | Obamas Leseliste Sommer 2026

EUR 24,00

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Beschreibung

Transkription ist ein smarter, witziger und wendiger Roman über uns und die Geräte, die unsere Gefühle, Erfahrungen und Beziehungen formatieren – und immer tiefer in das eingreifen, was wir für uns selbst halten.

Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen, diesem überlebensgroßen Urgestein der Kunstszene, Vater seines besten College-Freundes. Vor dem Termin fällt ihm allerdings im Hotel das Smartphone ins Klo, und er kommt ohne Aufnahmegerät zum Interview. Was er aus Gründen, die ihm selbst nicht klar sind, nicht zugeben kann oder will.
Daraus entwickelt sich eine turbulente Geschichte mit bizarren Folgen, das emotionale Drama – nicht nur – dreier Männer, die mit der Frage kämpfen, was es heißt, in dieser unseren wackeligen Wirklichkeit (was ist das eigentlich, Wirklichkeit?), ein guter Freund, ein guter Vater und überhaupt ein guter Mensch zu sein.




Autor*in

Ben Lerner
Ben Lerner wurde 1979 in Topeka, Kansas, geboren. Als Schüler war er US-Meister im Debattieren. Lerner ist Autor mehrerer Romane, Gedichtbände und Essays sowie verschiedener kollaborativer Arbeiten, u. a. zusammen mit Alexander Kluge. Er hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, darunter das Guggenheim Fellowship und das MacArthur Fellowship. Er ist Professor für Literatur am Brooklyn College und lebt mit seiner Frau und den beiden Töchtern in New York City.

Themen in »Transkription«

Literatur Medientheorie Internet Gegenwart Smartphone Psychische Gesundheit Vater-Sohn-Beziehung USA Sterbehilfe Corona-Pandemie Männlichkeit Das Urteil Die Topeka Schule Digitales Leben Ein Hungerkünstler

Stimmen zu »Transkription«

»Der beste Roman dieses Frühjahrs, gelehrt ironisch, verdichtet und genial konstruiert ...«
Richard Kämmerlings ()

»Das Erstaunliche an diesem Buch ist die traumwandlerische Leichtigkeit und die Sprachlust, mit der Lerner unser Verhältnis zu Medien reflektiert und gleichzeitig sinnlich spürbar macht. Der US-Autor beobachtet genau, aber mit Humor und Menschenliebe. ... Einen so gewitzten Medienroman wie Transkription hat man noch nicht gelesen.«
Martina Läubli ()

»Das ist große Literatur! Ein Buch aus dem echten Leben.«
()

»[Lerners] Romane, seine Essays und seine Lyrik verhandeln auf höchstem Niveau Fragen der Gegenwart, ohne sich dabei in intellektuelle Abgehobenheit zu verschrauben. Das liest sich gut, ist voller abstruser Geschichten und hat den Drive einer fast ungebremsten Entdeckungslust. So ist es auch im neuen Buch, dessen inhaltliche Dichte auf schönste handlungsökonomische Beschränkung trifft. Hundertsechzig Seiten, und der grosse Spass ist leider schon wieder vorbei.«
Paul Jandl ()

»Große Literatur, die so dicht ist, dass dieses schmale Buch unendlich viele Geschichten erzählt ... ungeheuer lebenssatt und ergreifend.«
Ijoma Mangold ()

»Eine literarische Reflexion darüber, was Literatur heute noch kann und soll ... eine poetische Großtat – ich bin sehr dankbar um dieses Buch.«
Wolfram Eilenberger ()

»Klug komponiert ... rasant erzählt!«
Sandra Richter ()

»Transkription entfaltet ... viele Fährten und gedankliche Exkurse. Genau darin dürfte Lerners Faszination an Kluge gelegen haben: in der Lust an der Bewegung des Denkens. Und diese Lust überträgt sich auf jeder der wenigen Seiten.«
Philipp Haibach ()

»[E]iner der originellsten und unterhaltsamsten Schriftsteller, die man derzeit lesen kann.«
Andrea Köhler ()

»Ben Lerner ist eine der außergewöhnlichsten Stimmen der amerikanischen Gegenwartsliteratur.«
Thomas David ()

»Ben Lerners neues Werk Transkription ist ein witzig-melancholischer Liebeserinnerungsroman. Er hat Züge eines Traums, eines poetologischen Gedichts – und ist sehr unterhaltsam. ... Die Übersetzung ... durch Nikolaus Stingl ist nicht nur sehr gelungen, sie hat sogar Mehrwert gegenüber dem Original ... «
Jan Wiele ()

»Für alle, die Lust auf ein kluges und zugleich unterhaltsames Buch haben, das sich gekonnt mit unserer Gegenwart auseinandersetzt. ... Ein kleines Meisterwerk.«
()

»... eine rasante Fahrt auf der Hochschaubahn eines Textes, der sich immer selbst dabei zuschaut, wie er die gefühlte Realität eins ums andere Mal um ein paar Grad wegkippt. Toll!«
Georg Leyrer ()

»Es beginnt ein flirrendes Hin und Her zwischen Kunst und Wirklichkeit, Lüge und Wahrheit, Gegenwart und Vergangenheit. ... Orte und Zeiten verwischen. Die Irritation ist perfekt. Dazu braucht es keine moderne Technik. Sprache genügt. Vorausgesetzt, einer hantiert damit so leichtfüßig und raffiniert zugleich wie Ben Lerner.«
Karin Großmann ()

»Es ist das beste Buch, das ich bisher in diesem Jahr gelesen habe. Die Geschichte ist im klassischen Sinne spannend und Ben Lerner spitzt sie immer weiter zu.«
Thomas Böhm ()

»Die 160 Seiten von Lerners Roman sind so dicht und gut, man will nicht, dass es zu Ende ist.«
Nora Zukker ()

»Transkription ist eine literarische Karussellfahrt ... In pointierten Miniaturen fächert Lerner ganze Lebenswelten auf.«
Florian Schmid ()

»Ein Buch über viel mehr als die Abhängigkeit vom Smartphone.«
()

»Selten hat man einen Roman gelesen, der so kunstvoll mit seinen Spiegelungen und Traumlogiken spielt.«
Christoph Schreiner ()

»Psychologisch fein motiviert und sprachlich immer auf der Höhe der Zeit, schreibt [Lerner] über private und öffentliche Herausforderungen der Gegenwart. Ihn zu lesen, ist ein intellektuelles Vergnügen.«
Welf Grombacher ()

»Nüchterner erscheint die Sprache Ben Lerners: Sezierend ist sie, beobachtend. Details und Interieurs werden genau beschrieben. ... Diese Sprache zeitigt einen interessanten Effekt: Sie legt ein zeitgenössisches Unbehagen an unserer Welt offen, in der auch dank Maschinen die Wirklichkeit bis ins Kleinste durchdrungen, aber immer weniger wirklich gesehen und gefühlt wird.«
Ulrich Rüdenauer ()

»Ben Lerner schreibt über Nähe und Entfremdung. ... Trotz all der Probleme, vor die uns die Gegenwart stellt, endet der Roman mit einem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft. Er ist ein Appell, loszulassen und zu vergeben. Im Vertrauen darauf, dass die folgende Generation das Feingefühl entwickelt, das der vorangehenden abging.«
()

»Ben Lerner erzählt in seinem meisterhaft gebauten Roman Transkription vom Verlust der Aufmerksamkeit durch Smartphones, von Vaterschaft und männlicher Identität.«
Florian Baranyi ()

»Ein Buch über die pure Gegenwart mit genau jenen Mitteln, des mal punktgenauen, dann wieder unzuverlässigen Erzählens, die diese Gegenwart heute bietet.«
Jörg Schieke ()

»[Ein] exzellente[r] Roman ... Lerners autofiktionales Schreiben ist so vieldeutig, dass es die Grenzen der Welt durchlässig macht und zu zweiten und dritten Lektüren einlädt, um in den Falten seiner Zeilen immer wieder Neues zu entdecken.«
Valerie Bäuerlein ()

»[E]s [geht] in diesem genialen Werk um reale und geistige Vaterschaften, um das Psychodrama von Söhnen und Töchtern, um das Replay eines ganzen Lebens in der vibrierenden Seele der Nachkommen. «
Richard Kämmerlings ()

»Ben Lerner zählt zu den höchstgelobten US-Autoren seiner Generation. In Transkription erzählt er mit großer Qualität von einem hungernden Kind und einem alternden Mentor.«
Michael Wurmitzer ()

»Mich hat es absolut abgeholt. Das ist meine Art von Wolldeckenbüchern: Wenn sich beim Lesen die Synapsen melden und sich ganz viel parallel zum Text in Gang setzt, über das ich nachdenken will.«
Jan Ehlert ()

»[Ein] sehr dichtes Buch ... Ben Lerner zeigt, wie die Medien unsere Lebensvollzüge bis in die kleinsten Verästelungen der Psyche hinein bestimmen. ... [D]as macht Lerner spürbar. Das ist das Große an diesem Roman, der von Nikolaus Stingl toll übersetzt ist.«
Nico Bleutge ()

»[Ein] tiefgründiger Roman.«
Tobias Wenzel ()

»Ben Lerner ist ein literarisches Phänomen.«
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»Lassen Sie sich von dieser Sprache mitreißen.«
()

»... man [hat] das Gefühl, die Dichtung, Lerners erste Liebe, sei nun durch eine neue Tür in seine Romanwelt eingetreten.«
Angela Schader ()

»Nach Jahren der Gewöhnung bemerken viele nicht mehr, wie die ständige Verfügbarkeit eines Smartphones ihr Leben verändert. ... Die scheinbar beiläufige Beobachtung gewinnt [bei Lerner] existenzielle Tiefe in drei Episoden, in denen es um nicht weniger als die Frage geht, was Wirklichkeit ist und wie stark sie von elektronischen Geräten abhängt.«
()

»Sehr kunstvoll gearbeitet und trotzdem unglaublich lebendig.«
Christian Metz ()

»Transkription entfaltet nicht nur ... viele Fährten und gedankliche Exkurse. Genau darin dürfte Lerners Faszination an Kluge gelegen haben: in der Lust an der Bewegung des Denkens. Und diese Lust über trägt sich auf jeder der wenigen Seiten.«
Philipp Haibach ()

»Ben Lerners Roman ist eine reflektierte Auseinandersetzung über unseren Umgang mit technischen Hilfsmitteln – und ein berührender Familienroman noch dazu.«
August 2026 ()

»Eine Romandelikatesse.«
Wolfgang Paterno ()

»Wenn ich Ben Lerner lese, verspüre ich dieses Kribbeln im Rücken, das ich immer habe, wenn ich auf einen wirklich originellen Schriftsteller stoße. Er ist ein mutiger, unglaublich intelligenter Künstler, der sich niemandem anbiedert und dessen Werke eine tiefe Freude sind.«
Jeffrey Eugenides ()

Details

ISBN: 9783518432754
Verlag: Suhrkamp
Erscheinung: 11.03.2026

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