Zwei Brüder im Hinterland von Montana. Bis jetzt kamen sie noch immer über die Runden, mit dem Holzfällen, dem gelegentlichen Wildern im Yellowstone Nationalpark. Doch nach dem Tod ihres Vaters stapeln sich die Rechnungen, das Dach ist undicht, der Winter nah. Thad und Hazen müssen etwas tun und dafür die eingespielten Rollen, ihr immer gleiches Schauspiel – der eine der strenge und verantwortungsvolle Bruder, der andere verträumt und zu nichts nutz – beenden. Nur so haben sie eine Chance, den unmöglichen Auftrag ihres Kontaktmanns zu erfüllen und sich den Ärger mit dem Geld zumindest eine Weile vom Hals zu halten. Doch dann passiert ein Unglück, bei dem noch mehr verloren geht als das eigene Selbstverständnis.
Bärenzähne ist ein packender, ein rührender Roman über die Bürde, füreinander sorgen zu müssen, über die Schönheit und Lebensgefahr in wilder Natur. Callan Wink knüpft darin ein unvergessliches Band zwischen zwei ungleichen Brüdern in einem weiten, abgründigen Land.
Callan Wink
Callan Wink, geboren 1984, arbeitet seit seinem neunzehnten Lebensjahr als Fly Fishing Guide auf dem Yellowstone River in Montana. Im Winter schreibt er. Bisher erschienen sein Erzählungsband Der letzte beste Ort und sein Debütroman Big Sky Country, »ein Buch, das uns das verlorene Amerika näherbringt« (Elke Heidenreich). Bärenzähne ist sein lange erwarteter neuer Roman.
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»[Bärenzähne ist] eine präzise Milieustudie und beschreibt das Schicksal der weißen Arbeiterklasse, die über den Rand der Gesellschaft ins Nichts gestürzt ist.«
Yannic Walter ()
»Ein großartiger Roman über vergangene Werte,
Ausbruchsversuche und die nie endende Sehnsucht nach Freiheit.«
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»Kernig, schräg und schön.«
Erik Stecher ()
»Bärenzähne ist ein packender Roman über Menschen am Rande der Gesellschaft ... ebenso spannend wie nachdenklich machend.«
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»Was sich
liest wie ein spannender
Abenteuer-Roman ist zugleich eine Reflexion über
das richtige Leben. Es geht
um überkommene Werte,
um Ausbruchsversuche und
die existentialistische Sehnsucht nach Freiheit.«
Welf Grombacher ()
»Kein Drumrumgesülze, hier
geht es nur zur Sache und es ist unter der deftigen Männerstory eine sehr gute Beschreibung von Glanz und Elend der USA
und ihrer Geschichte.«
Elke Heidenreich ()
»Callan Wink gehört zweifellos zu den derzeit interessantesten US-Autoren, der wie kein anderer ins wilde Herz dieser angeschlagenen Nation vorzudringen vermag.«
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»Der Roman
ist ein fesselndes Drama des Überlebens und eine Erkundung der Zerbrechlichkeit dieses Lebens.«
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»So ganz und gar wild, so ganz und gar intim.«
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»Faszinierend, elegant, ergreifend.«
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»Callan Wink hypnotisiert durch seine Beschwörung der rauen Natur und der Auseinandersetzung zweier Brüder zwischen Dominanz und Fürsorge.«
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»Dieser Roman beschwört den Kampf zweier Menschen im ländlichen Prekariat Amerikas.«
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»Dieser atemberaubende Realismus zeichnet in letzter Konsequenz auch ein Bild davon, wie Konzerne, Banken, Behörden den Möglichkeitsraum eines normalen amerikanischen Lebens bestimmen.«
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»Zwischen Thriller und schleichendem Gesellschaftskommentar entspinnt sich ein strenger und fesselnder Roman, in dem kein Wort zu viel gesprochen wird.«
Markus Hockenbrink ()
»Callan Wink vermischt in seinem einerseits dichten, andererseits luftigen Roman über die Lebenswirklichkeit des amerikanischen Hinterlands starke Prosa mit emotional glaubhaften Figuren, fusioniert stilsicher exzellenten Country Noir mit schönem Nature Writing.«
Christian Endres ()