»Osnos erzählt die bewegende Geschichte düsterer Zeiten mit einer Menschlichkeit, die Hoffnung auf etwas Besseres verspricht.« Michael J. Sandel
Nach zehn Jahren als Korrespondent im Nahen Osten und in China zieht Evan Osnos 2013 zurück in die USA. Doch das Land, in das er heimkehrt, ist kaum wiederzuerkennen. Chancengleichheit, Rechtsstaatlichkeit, der Glaube an die Macht der Wahrheit – die fundamentalen Prinzipien der ältesten Demokratie der Welt scheinen ihre Selbstverständlichkeit eingebüßt zu haben. 2016 wird Donald Trump zum Präsidenten gewählt, vier Jahre später stürmen seine Unterstützer das Kapitol. Aus den vereinigten sind die gespaltenen Staaten von Amerika geworden.
Evan Osnos hat diese Entwicklungen über Jahre beobachtet. Er versucht zu verstehen und zu erklären: warum im reichen Greenwich an der Ostküste, wo er aufgewachsen ist, aus gemäßigten Konservativen eingefleischte Trump-Anhänger wurden. Wie sich in Clarksburg, West Virginia, wo er seinen ersten Job bei einer Zeitung annahm, die Opioid-Krise zur nationalen Katastrophe ausweiten konnte. Und was die Ursachen sind für den Rassismus, die Waffengewalt und die Ungleichheit in Chicago, wo er selbst zu einem gefragten Journalisten aufstieg. Aus eindringlichen Porträts entsteht eine große Erzählung, die vom 11. September 2001 bis zum 6. Januar 2021 reicht. Der Pulitzer-Preisträger zeichnet nach, wie die USA den moralischen Kompass verloren, der einst aus einer Vereinigung von Staaten die Vereinigten Staaten machte.
Evan Osnos
Evan Osnos, geboren 1976, ist ein US-amerikanischer Buchautor und Journalist. Seit 2008 ist er Redakteur beim Magazin The New Yorker. Zusammen mit Kollegen erhielt er 2008 den Pulitzer-Preis für investigativen Journalismus. Sein Buch Große Ambitionen. Chinas grenzenloser Traum wurde 2014 mit dem National Book Award ausgezeichnet.
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»... ein facettenreiches Tableau der neuen Verbindungen von Geld, Politik, Technologien,
Medien und Macht.«
Elke Brüns ()
»[Osnos] will greifbar und persönlich machen, was in Amerika passiert, und das ist ihm meisterhaft gelungen.«
Sebastian Moll ()
»[Mein wütendes Land] entblättert gut lesbar und doch verstörend, wie die Supermacht durch ideologische Feldzüge christlicher Fundamentalisten, ultralibertärer Superreicher und gnadenlos-zynische Industrielobbyisten auseinanderdividiert wird.«
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»Osnos analysiert nicht von oben herab, sondern lässt seine Befragten schildern, wie sie mit den Dramen in ihrem Leben umgehen.«
Florian Felix Weyh ()
»[Mein wütendes Land] ist also ein Weckruf an alle, denen Menschenrechte, Freiheit, Rechtsstaat und Demokratie wichtig sind. Es kann einen sicher nicht kleineren Beitrag zum Erhalt dieser ›westlichen Werte‹ leisten als so mancher theoretischer ›Wälzer‹.«
Andreas Müller ()
»[Mein wütendes Land] bietet ›Anschauungsmaterialien‹, klare Positionen und Argumentationen und setzt deutliche Akzente aus der Situation persönlicher Betroffenheit. Für [den] Unterricht ist dies ein Zugang, der sich in gängigen Unterrichtsmaterialien nicht findet.«
Martin Geisz ()
»Dieses Buch zeigt uns auf eindrucksvolle, manchmal verstörende Weise, wie in den USA die Feldzüge christlicher Fundamentalisten, ultralibertärer Superreicher und ausgebuffter Industrielobbyisten zusammengefunden haben. In einer präzisen und mitreißenden Sprache, die kein flottes Storytelling braucht.«
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»Osnos erzählt die bewegende Geschichte düsterer Zeiten mit einer Menschlichkeit, die Hoffnung auf etwas Besseres verspricht.«
Michael J. Sandel ()
»Mein wütendes Land übersetzt auf brillante Art unser nationales Chaos in die Ordnung einer fesselnden Erzählung.«
Ayad Akhtar ()